Im Halbfinale der DEL gab es im Duell der Adler Mannheim gegen den EHC Red Bull München keine große Überraschung. Die Münchener stehen im Finale. Die Serie der Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg hingegen bleibt spannend, da beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten.

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 5:0 (3:0; 2:0; 0:0)

Zu Hause spielte der EHC Red Bull München gegen die Adler Mannheim. Die Mannheimer hatten weniger zu bieten. München hat sich vor dem Tor jedes Mal eiskalt durchgesetzt. Nach dem 2:2 durch Andreas Eder in der 13. Minute wechselten die Gäste den Torhüter. Denis Endras verließ den Kasten und Chet Pickard ging rein. Die Im zweiten Drittel hatten die Gäste ebenfalls gute Chancen, aber es ging nicht wie gewollt. Auch die Defensive der Mannheimer ließ Keeper Pickard im Stich. So konnten erneut zwei Tore für die Bayern erzielt werden. Die Münchener hingegen hatten mit fünf Toren genug Vorsprung und konnten das Spiel mit 5:0 beenden. Somit steht der erste Teilnehmer des Finales fest.

Eisbären Berlin – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg (1:0; 1:2; 2:2; 1:0)

Patrick Dirksmeier

In Berlin stand das fünfte Spiel der Serie zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Eisbären Berlin statt. Allerdings dauerte es 16 Minuten zum ersten Tor. Die Gastgeber konnten durch Jamison Macqueen den ersten Treffer des Tages erzielen. Doch im zweiten Spielabschnitt sollte es erst zu Gunsten der Gäste ausfallen. Patrick Bjorkstrand traf in der 24. Minute zum Ausgleich. Gut 90 Sekunden später sorgte Brandon Segal für einen Spielstand von 2:1 für die Nürnberger. Nach gut 37. Minuten auf dem Eis musste David Steckel wegen eines Bandenchecks für zwei Minuten runter vom Eis. Genau vier Sekunden vor Ablauf der Strafe beförderte Marcel Noebels den Puck ins Tor von Niklas Treutle. Mit einem Spielstand von 2:2 ging es in die Pause. Doch auch im letzten Drittel sollte es spannend werden. Gleich zu Beginn des Drittels nutze Nicholas Petersen die Chance, um auf 3:2 für die Eisbären zu erhöhen. Nach gut zwei Minuten später ging Taylor Aronson für zwei minuten auf die Bank. Diese Überzahlsituation nutzten die Berliner und erhöhten auf 4:2 durch Frank Hördler. Doch das ließen die Nürnberger nicht auf sich sitzen und sorgten binnen 34 Sekunden durch Leonhard Pföderl und John Mitchell in der 56. Minute. Daher ging es in Berlin in die dritte Verlängerung dieser Serie. Es dauerte insgesamt zwölf Minuten, bis ein Tor fiel. Bis dahin hatten beide Mannschaften gute Chancen, die Serie für sich zu verbuchen. Doch die Eisbären hatten in der 72. Minute durch Mark Olver. Am Sonntag können die Berliner dann in Nürnberg den Einzug ins Finale klar machen.

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