In der Finalserie zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München steht es 3:1 für die Bayern. Die Münchener hätten den Titel zu Hause holen können. Aber die Berliner hatten auch noch ein Wort mit zu reden.

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 5:6 (1:3; 1:1; 3:1; 0:1) Serie: 2:3

In München stand das fünfte Finalspiel zwischen dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin an. Die Hauptstädter wirkten im ersten Drittel aktiver auf dem Eis. André Rankel von den Eisbären gab zu bedenken, dass die Eisbären aggressiv spielen wollen und das nächste Spiel in Berlin erzwingen wollen. In der siebten Minute konnte sich Rankel dann vor dem Tor von Danny aus den Birken durchsetzen und den Puck ins Tor stochern. 1:0 für die Gäste. Nach dem Powerbreak versprang die Scheibe den Münchenern, was die Berliner ausnutzten. Thomas Oppenheimer bekam den Puck von Daniel Fischbuch zugespielt. Oppenheimer zieht ab und es steht 2:0 für die Gäste. Doch die Münchener werden wach und Brooks Macek (1:2) bekommt den Puck. Der Puck prallt vom Schlittschuh ab und landet im Tor. Die Schiedsrichter wollten allerdings auf Nummer sicher gehen und schauen sich das Tor per Videobeweis an. Das Tor wurde dann gegeben, da der Puck nicht aktiv gekickt wurde.  Allerdings lassen die Eisbären sich davon nicht entmutigen. Jamie MacQueen nutze eine ungeordnete Situation vorm Münchener Tor und erhöht den Spielstand auf 1:3 für die Berliner in der 18. Minute.

Das zweite Drittel begann mit einer Strafe für die Berliner. Rihards Bukarts musste erst wegen Beinstellens vom Eis. Die Strafe war noch nicht abgelaufen und da musste Thomas Oppenheimer ebenfalls wegen Beinstellens runter vom Eis. Die Münchener konnten diese gut vier Minuten in Überzahl nicht nutzen. Doch wenige Augenblicke später konnte Mads Christensen eine Chance verwerten und auf 2:3 verkürzen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels musste Christensen wegen hohem Stocks für zwei Minuten runter vom Eis. Diese Chance nutzen die Eisbären und arbeiteten sich vor das Münchener Tor. Rankel konnte diese Chance im Nachschuss verwerten und sorgte für einen Spielstand von 2:4 für die Eisbären.

Patrick Dirksmeier

Gut 78 Sekunden nach Beginn des letzten Spielabschnittes erarbeiten sich die die Münchener erneut durch Brooks Macek den Anschlusstreffer. Doch als Michael Dupont für zwei Minuten runter vom Eis musste, konnten die Münchener durch Jonathan Matsumoto ausgleichen. Doch damit nicht genug. James Sheppard wird vor dem Münchener Tor zu Fall gebracht, als er in Puckbesitz war. Somit gab es einen Penalty für die Berliner, den Sheppard selbst verwandelte. Als Konrad Abeltshauser von der Bank kam, hatte Keith Aucoin den Puck auf der Kelle. Abeltshauser kommt nicht hinterher und Aucoin platziert den Puck im Tor. Das Spiel ist mit einem Spielstand von 5:5 wieder offen und es ging in die Overtime.

Zu Beginn der Overtime hatten die Münchener eine Chance gehabt, den Titel zu Hause zu holen. Es sollte anders kommen. Der Puck ging nicht ins leere Berliner Tor. Nach 76 wurde aus den Birken abgeräumt. Und MacQueen schoss den Puck über die Torlinie, da das Tor verschoben wurde. Die Unparteiischen zogen den Videobeweis zu Rate und entschieden auf Tor für die Berliner durch Jamie MacQueen. Am Dienstag geht es in Berlin weiter.

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