Am elften Spieltag hat es einige Überraschungen gegeben. Die Augsburg Panther haben die Grizzlys Wolfsburg mit 6:0 geschlagen, die Düsseldorfer EG fällt auf den dritten Platz der Tabelle ab während Köln stark gegen die Adler Mannheim startet und dann doch das Spiel abgibt. Auch am Seilersee hat es lange nach einem Heimsieg ausgesehen. Stattdessen haben die Roosters gegen die Straubing Tigers den zweiten Heimsieg der Saison hingelegt.

Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 2:4 (0:0; 2:1; 0:3)

Am Seilersee haben die Iserlohn Roosters die Straubing Tigers zu Gast. Der Tabellenvierte hat zwar das erste Billy für sich entscheiden können, aber im ersten Spielabschnitt sind die Roosters tonangebend gewesen. Allerdings ohne auch nur einmal zwischen die Pfosten von Jeffrey Zatkoff zutreffen. Nach fünf Minuten auf dem Eis sehen die Schiedsrichter eine Behinderung eines Torschusses, sodass es einen Penalty gibt. Allerdings hat es einen Penalty wegen Schlägerwurfes gegeben. Matsumoto verschießt und es bleibt bei 0:0.

Ansonsten zeigt sich das Spiel mit entstehenden Straubingern, die ebenfalls Chancen haben, aber nur den Pfosten von Langes Hütte treffen. Dazu zeigt sich erneut das Problem der Iserlohner, dass sie sich schlecht auf der Eisfläche verteilen und dadurch Anspielpartner fehlen. Nach 14 Minuten auf dem Eis haben die Roosters Überzahl, da Alexander Dotzler wegen Behinderung auf der Bank sitzt. Diese Situation wird nicht genutzt, da das Aufbauspiel der Roosters zu lange gedauert hat. Somit endet das erste Drittel 0:0.

Im zweiten Drittel fallen Tore und Strafen auf beiden Seiten. Das erste Tor an diesem Abend hat Marko Friedrich den Roosters beschert. In der 26. Minute überwindet er Schlussmann Zatkoff. So hat Christopher Fischer auf Seiten der Roosters den Anfang auf der Bank gemacht, als er mit Stefan Loibl eine Meinungsverschiedenheit austrägt. Loibl muss für zwei Minuten runter vom Eis, während Fischer gleich zwei plus zwei Minuten auf der Bank. Kaum sind beide Mannschaften wieder komplett, gleicht Micheal Conolly für die Gäste aus. Kurz vor Drittelende gibt es ein Bully vorm Straubinger Tor, das Turnbull gewinnt. Turnbull spielt zu Yeo, läuft vor, während Yeo erneut zu Turnbull schießt. Dieser nutzt die Chance, findet die Lücke und sorgt für einen Spielstand von 2:1.

Patrick Dirksmeier

Das letzte Drittel hat den Tigers gehört. Diese setzen die Iserlohner unter Druck und finden keine Lösung für das Problem, sodass Mitchell Heard (46. Minute, 2:2) ausgleichen kann. Den Spielstand zu Gunsten der Straubinger drehen binnen knapp drei Minuten Jeremy Williams (2:3) und Micheal Conolly (2:4). Die Roosters nehmen noch eine Auszeit und Goali Mathias Lange raus, können aber das Spiel nicht mehr binnen zwei Minuten drehen.

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Kölner Haie – Adler Mannheim 2:4 (2:0; 0:3; 0:1)

In der Kölner Lanxess Arena haben sich die Kölner Haie und die Adler Mannheim ein spannendes Spiel geliefert. Zumindest im ersten Drittel haben die Hausherren gezeigt, was sie können. Moritz Müller hat in der 14. Minute für den ersten Treffer der Haie gesorgt. In Nach gut 17 Minuten auf dem Eis muss Thomas Larkin wegen eines Checks für zwei Minuten runter vom Eis. Diese Chance können die Haie durch Neuzugang Jason Akeson erzielen. Doch dann haben die Adler im zweiten Drittel aufgedreht und die Haie ziemlich alt aussehen lassen. Denn alles hinter sich fassen von Schlussmann Gustav Wesslau hat nichts gebracht.

Tor Nummer Eins hat Chad Kolarik in der 28. Minute erzielt. David Wolf trifft in Überzahl zum Ausgleich. Cory Potter muss in der 33. Minute wegen Beinstellens runter vim Eis. Diese Chance haben sich die Adler erneut nicht nehmen lassen und gehen durch Markus Eisenschmid (35. Minute) in Führung. Im letzten Drittel hat es dann auch nicht mehr sein sollen und die Adler hatten das glücklichere Händchen. Nachdem Gustav Wesslau seine Bude verlassen hat, haben die Haie wenige Sekunden vor Abpfiff eine Auszeit genommen, was allerdings nichts an dem Finalen Treffer von Andrew Desjardin zum 2:4 geändert hat.

Weitere Ergebnisse:

Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt 1:3
EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:4 (OT)
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Krefeld Pinguine 3:4
Schwenninger Wild Wings – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3
Augsburg Panther – Grizzlys Wolfsburg 6:0

 

 

 

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