In Iserlohn hat nun das zweite Westderby für die Roosters angestanden. Zu Gast ist die Düsseldorfer EG gewesen. In den letzten sechs Begegnungen haben die Sauerländer stehts den Kürzeren gezogen. Auch im zweiten Derby des Tages zwischen den Augsburg Panthern und dem EHC Red Bull München ist es spannend geworden, denn beide Mannschaften haben eine Siegesserie gehabt.

Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 6:3 (3:1; 1:0; 2:2)

Am Seilersee ist die Düsseldorfer EG zu Gast gewesen. Die Rheinländer haben in den letzten sechs Begegnungen gegen die Sauerländer gewonnen. Während die Roosters hingegen brauchen einen Sieg, um nicht den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Gleich zu Beginn haben die Roosters die Möglichkeit, das Spiel zu bestimmen, da sie 65 Sekunden doppelte Überzahl haben. Doch erst, als die DEG wieder komplett ist, ist Leann Bergmann vor dem Tor von Frederik Wentzel alleine und platziert den Puck zwischen den Pfosten. Gerade einmal elf Sekunden später gleichen die Rheinländer durch Jeadon Descheneau aus. Das sollte für die nächsten beiden Drittel das vorerst letzte Lebenszeichen der DEG bleiben. Für die Roosters treffen noch Jonathan Matsumoto (2:1) in der elften Minute und kurz vor Drittelende Jake Weidner zum 3:1.

In mittleren Spielabschnitt hat es hingegen auf beiden Seiten viele Strafen gegeben. Beide Mannschaften haben zwischenzeitlich jeweils eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis. Dann haben sich Christopher Fischer und Kevin Marshall einiges nonverbal auszudiskutieren. Später nimmt Fischer wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken gleich für zwei plus zehn Minuten Platz auf der Bank. Kurz vor Drittelende leisten Anthony Camara und Justin Florek die Vorarbeit, sodass Marko Friedrich den Puck über die Linie bringen kann.

« 1 von 2 »

Im letzten Drittel ist die DEG dann wach geworden und hat in ihr Spiel gefunden. Stefan Reiter verkürzt den Vorsprung der Sauerländer auf 4:2. Doch dabei belassen es die Sauerländer nicht. Sasa Martinovic erhöht auf 5:2. Allerdings währt die Freude nicht lange, denn der Torschütze muss wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken, wie schon bereist Fischer im zweiten Spielabschnitt, für zwei plus zehn Minuten runter vom Eis. Im Powerplay nutzt Carl Ridderwall die Chance und verkürzt den Abstand in der 57. Minute auf 5:3. Nun werfen die Düsseldorfer noch einmal alles in die Waagschale, Wentzel verlässt das Tor, Trainer Harold Kreis nimmt eine Auszeit, aber diese Maßnahmen sind erfolglos. Es kommt, wie es kommen muss. Matsumoto trifft vier Sekunden vor Spielende ins leere Tor und sorgt somit für den finalen Spielstand von 6:3.

Augsburg Panther EHC Red Bull München 0:2 (0:0; 0:0; 0:2)

Patrick Dirksmeier

In Augsburg hat das zweite Derby des Tages zwischen den Panthern und dem EHC Red Bull München stattgefunden. Die Panther sind seit nun sechs Spielen ungeschlagen, München seit drei. Somit sollte sich das Spiel als eng und auf Augenhöhe herausstellen.

Beide Mannschaften zeigen hohes Tempo mit vielen Torchancen, aber der Puck will nicht in das Tor, denn beide Keeper sind in guter Form. Auf Münchener Seite steht Danny aus den Birken zwischen den Pfosten. Bei den Augsburgern Olivier Roy. Erst fünf Minuten vor Spielende schaffen es die Münchener durch Maximilian Daubner, den ersten Treffer des Abends zu erzielen. Für Daubner ist es das erste DEL-Tor. Das zweite soll an diesem Abend ebenfalls noch fallen. 16 Sekunden vor Spielende trifft Daubner erneut in das inzwischen leere Tor der Augsburger und stellt somit den finalen Spielstand von 0:2 her.

Weitere Ergebnisse:

Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg 1:2
Schwenninger Wild Wings – Krefeld Pinguine 4:5 (OT)
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 2:3
ERC Ingolstadt – Kölner Haie 6:0
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Adler Mannheim 1:4

 

Sport Mobil