Mit neuem Trainer Paul Thompson an der Bande, haben die Schwenninger Wild Wings den EHC Red Bull München geschlagen. In Bremerhaven haben die Fischtown Pinguins die Thomas Sabo Ice Tigers mit 2:1 geschlagen.

Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München 4:3 (1:1; 1:0; 1:2; 1:0)

In der Schwenninger Helios Arena haben bereits Gestern die Wild Wings gegen den Meister EHC Red Bull München gespielt. Das Spiel ist der Einstand des neuen Mannes an der Bande gewesen. Und Paul Thompson hat gleich in seinem ersten Spiel gezeigt, dass er die Mannschaft zum Sieg führen kann.

Das erste Drittel ist ausgeglichen gewesen. Zu erst ist der EHC in Führung gegangen. Doch für das Tor ist der Videobeweis notwendig gewesen. Doch bevor es so weit ist, läuft die Zeit weiter und München muss zittern, ob die Schiedsrichter der Shorthänder von Maximilian Kastner anerkannt wird. Haben sie letztendlich und die Uhr ist zurückgedreht worden. Doch die Wild Wings haben zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Undiszipliniertheit der Münchener Überzahl und nutzen diese. André Hult sorgt kurz vor Drittelende für den Ausgleich.

In zweiten Drittel, nach 32 Minuten auf dem Eis, trifft Hult erneut für die Wild Wings. Somit ist es im letzten Spielabschnitt noch einmals spannend geworden. München dreht auf. Frank Mauer lässt sich das Tor zum Ausgleich nicht nehmen. Nach 59 Minuten sorgt Mark Coakes für den sicher geglaubten Sieg der Bayern. Doch die Schwarzwälder nehmen eine Auszeit, besprechen sich noch einmal. Wenige Sekunden vor Spielende kommt es durch Istvan Bartalis zum Ausgleich. Somit geht die Partie in die Overtime. Hier setzen sich die Wild Wings nach 63 Minuten in Form von Ville Korhonen durch und zwei Punkte werden den Gastgebern zugeschrieben.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 2:1 (0:0; 2:0; 0:1)

Im hohen Norden hingegen haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven Gäste aus dem Süden gehabt. Aus Nürnberg sind die Thomas Sabo Ice Tigers angereist. Bei den Gastgebern sind die Pässe angekommen, was für mehr Aktivität auf dem Eis gesorgt hat. Bei den Ice Tigers hingegen hat ein aktives Spiel gefehlt. Auch ist, bis auf einen Torschuss, jeder Schuss der Nürnberger von Tomas Pöpperle gehalten worden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass nach der Pause vom Deutschland Cup beide Mannschaften Zeit brauchen, um in das Spiel hinein zu finden.

Patrick Dirksmeier

Das zweite Drittel hat mit einem Tor der Pinguins durch Nicholas B. Jensen in der 22. Minute angefangen. Knapp fünf Minuten legt Miha Verlic zum 2:0 nach. Als die Ice Tigers zu Beginn des letzten Spielabschnittes in Unterzahl sind, da Philipe Dupuis wegen Beinstellens für zwei Minuten auf der Bank sitzt, kommt der Puck zu Daniel Weiß. Dieser nutzt die Chance, sprintet nach Vorne und platziert den Puck zwischen den Pfosten von Pöpperle. Somit ist der finale Spielstand von 2:1 zu Gunsten der Pinguins hergestellt.

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