Bei den Grizzlys Wolfsburg hat es erst nicht nach einem Sieg der Gäste ausgesehen, denn die Adler haben vorgelegt. Die Schwenninger Wild Wings hingegen haben ihr Spiel bei den Iserlohn Roosters bereits im ersten Drittel verloren.

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim (OT) 4:3 (1:1; 0:1; 2:1; 1:0)

In der Eisarena Wolfsburg ist Ex-Trainer Pavel Groß mit seinem neuen Verein, den Adler Mannheim, zu Gast gewesen. Die 2537 Zuschauer haben ein Spiel gesehen, was die Grizzlys anhand der Statistik nicht gewinnen hätten dürfen. Die Gäste aus Mannheim haben auf dem Ton angegeben und haben wesentlich disziplinierter gespielt, als die Wolfsburger. Denn eine Strafe von Sebastian Furchner in der siebten Spielminute führt durch Andrew Desjardins zu einem Spielstand von 0:1 für die Hessen. Allerdings sorgt Furchner selbst nach 15 Minuten auf dem Eis für den Ausgleich.

Im zweiten Drittel geht es mit einer Strafe für die Mannheimer los. Thomas Larkin muss wegen Haken das Eis für zwei Minuten verlassen. Nachdem die Adler wider komplett sind, erhöht Chad Kolarik den Spielstand nach 29 Minuten auf 1:2.

Der letzte Spielabschnitt beginnt mit einem Penalty für die Wolfsburger. Coles Cassels verwandelt und gleicht so aus. Ein paar Minuten später sorgt Janik Möser für den Spielstand von 2:3. Die Wolfsburger legen noch einmal alles in die Waagschale. 95 Sekunden vor Spielende gleicht Spencer Machachek aus. Die Adler geben noch einmal alles, doch die Overtime ist unausweichlich.

Gleich zu Beginn der Overtime bekommt Wade Bergmann den Puck und spielt ihn zu Daniel Sparre. Sparre überwindet Endras im Tor der Mannheimer und somit geht das Spiel mit 4:3 zu Gunsten der Gastgeber aus.

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 5:2 (3:0; 2:0; 0:2)

Patrick Dirksmeier

Am Seilersee haben sich 4237 das Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Schwenninger Wild Wings gesehen. Doch die Gäste aus Schwenningen haben zwar letztendlich mehr Schüsse gehabt.

Doch das Spiel haben sie bereits im ersten Drittel verloren, als Leann Bergmann auf Luigi Carporusso passt. Corporusso findet Jonathan Matsumoto und Matsumoto überwindet Marco Wölfl im Tor der Schwenninger. Das in Roosters-Manier nach gerade einmal 88 Sekunden auf dem Eis. Nach dem Tor der Roosters muss Dominik Bittner die Eisfläche für zwei Minuten wegen hohen Stocks räumen. Das nehmen die Sauerländer zum Anlass, erneut aufzubauen. Yeo schießt zu Matsumoto, der verschießt den Puck und Luigi Carporusso setzt erfolgreich nach. 2:0 für die Roosters in der vierten Spielminute. Gut elf Minuten später, in der 15. Minute, Youngster Bergmann den Spielstand auf 3:0 erhöhen.

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Mitte des zweiten Spielabschnittes erhöht Carporusso auf 4:0. Wenige Sekunden vor Drittelende erhöht Dylan Yeo auf 5:0 für die Roosters. Doch in diesem Spielabschnitt haben die Gäste aus Schwenningen wesentlich besser gestanden und auch disziplinierter gespielt, sodass keine Strafen auf Schwenninger Seite ausgesprochen worden sind.

Im letzten Drittel hat es den Anschein gemacht, dass die Sauerländer das Spiel nur noch verwaltet haben. Denn Schwenningen ist nun am Drücker, um den Spielstand eventuell noch zu korrigieren. Nach 44 Minuten überwindet Ville Korhonen seinen Landsmann Niko Hovinen im Tor der Roosters. Keine vier Minuten später hat Hovinen erneut keine Chacne, den Puck aus dem Tor zu halten. André Hult findet eine Lücke zwischen dem über zwei Meter großem Schlussmann der Roosters und den Pfosten und korrigiert den Spielstand zum finalen Ergebnis vom 5:2.

Weitere Ergebnisse:

ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:4
Eisbären Berlin – Kölner Haie 0:4
Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München 3:1
Krefeld Pinguine – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 2:0
Straubing Tigers – Augsburg Panther 2:1 (OT)

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