In Nürnberg schien der Sieg gegen die Düsseldorfer EG sicher zu sein. Doch zu viele Strafen verhindern den Sieg. In Mannheim haben die Eisbären Berlin ebenfalls lediglich in Überzahlsituationen das Glück auf ihrer Seite.

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Düsseldorfer EG 2:3 (0:0; 2:0; 0:3)

In der Arena Nürnberger Versicherungen hat es erst nach einem Sieg der Thomas Sabo Ice Tigers gegen die Düsseldorfer EG ausgesehen. Doch es ist anders gekommen, als gedacht.

Im ersten Drittel haben beide Mannschaften gute Möglichkeiten gehabt, das erste Tor zu erzielen. Doch der Puck will nicht ins Tor von Niklas Treutle oder Mathias Niederberger. Somit haben sich beide Mannschaften schwergetan, den Anfang zu machen.

Doch das soll sich im zweiten Drittel ändern. Die Mannschaft von Martin Jiranek erkämpft sich erst in der 33. Minute das 1:0 durch Leonhard Pföderl. An diesem Abend sollte Pföderl der Einzige sein, der für die Ice Tigers trifft. Als Kevin Marshall wegen hohem Stock auf die Strafbank muss, hat Reimer den Puck auf der Kelle, findet Pföderl und der überwindet erneut Niederberger im Tor der DEG. Das soll es an Toren Seitens der Ice Tigers gewesen sein. Diese verhindern durch Disziplinlosigkeit im letzten Spielabschnitt den wichtigen Heimsieg.

So kommt es, dass Alexander Barta und Philip Gogulla vor dem Tor der Nürnberger zusammenarbeiten und Barta letztendlich das glückliche Händchen hat. Der Puck wird geschickt vom Düsseldorfer zwischen den Pfosten von Treutle platziert. 2:1 ist der neue Spielstand. Doch damit nicht genug. Vier Minuten später gleicht Ryan McKiernan aus.

Patrick Dirksmeier

Danach hagelt es Strafen für die Ice Tigers, die nun gefrustet sind. In Minute 56 müssen gleich zwei Nürnberger auf die Bank. William Acton muss wegen Stockschlagens runter und Jason Bast nimmt wegen Beinstellens für zwei Minuten auf der Bank Platz. Als ob das noch nicht genug ist, nimmt Bret Festerling ebenfalls auf der Bank Platz. Das bedeutet dreifach Überzahl für die Rheinländer. Diese nutzen die Gelegenheit scharmlos aus und sorgen durch John Henrion in der 58. Minute für den Führungstreffer.

Die Nürnberger legen noch einmal alles in die Waagschale, nehmen Treutle aus dem Tor sowie eine Auszeit. Doch die Verlängerung können die Ice Tigers damit nicht mehr erzwingen. Somit gehen drei Punkte an den Rhein.

Adler Mannheim – Eisbären Berlin 2:3 (1:0; 0:2; 1:1)

In Mannheim sind die Gäste aus Berlin angereist. Die Eisbären haben sich von den Adlern das Spiel aufzwingen lassen und trotzdem gewonnen.

Die Gastgeber haben gleich zu Beginn des Spiels gezeigt, dass sie die schnellere Mannschaft auf dem Eis sind. Doch das Tor will erst kurz vor den Powerbreak fallen. Brendan Mikkelson trifft in der zehnten Minute für die Adler. Kurz vir Drittelende muss Phil Hungerecker wegen Beinstellen runter vom Eis. So beginnt der mittlere Spielabschnitt für die Eisbären in Überzahl.

Kurz vor Ablauf der Strafe von Hungerecker schafft es Sean Backman, den Ausgleich zu erzielen. Danach sind nach und nach gleich drei Mannheimer auf der Bank. Erst die dritte Überzahlsituation in hintereinander können die Berliner nutzen und den Ausgleich erzielen. Mit der Strafe von Markus Eisenschmid, der einen Bandencheck gefahren ist, fällt durch Jamison MacQueen das 2:2 in der 39. Minute.

Der letzte Spielabschnitt ist keine Minute alt, als Thomas Larkin den Ausgleich erzielt. Quasi in letzter Sekunde können die Berliner die Overtime verhindern. Daniel Richmond findet Florian Busch. Bisch bekommt den Puck und überwindet Chet Pickard im Tor der Mannheimer. Mit einem Ergebnis von 2:3 verabschieden sich die Adler Mannheim und die Eisbären Berlin aus dieser Partie.

Weitere Ergebnisse:

Augsburg Panter – Krefeld Pinguine 4:0
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters 4:1
EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 5:1
Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 3:4
Kölner Haie – Straubing Tigers 2:1

 

 

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