Bereits am Donnerstag haben die Kölner Haie gegen die Schwenninger Wild Wings gespielt. Das Spiel ist zu Gunsten der Haie ausgegangen.

In Iserlohn schalten die Eisbären Berlin erst gegen Ende des zweiten Drittels um und können trotzdem das Spiel nicht mehr drehen.

Kölner Haie – Schwenninger Wild Wings 3: 1 (1:1; 1:0; 1:0)

Der Kölner Lanxess Arena haben bereits Gestern die Kölner Haie besuch von den Schwenninger Wild Wings gehabt. Die Gäste aus Schwenningen haben bereits zu Beginn des Spiels gezeigt, dass sie an diesem Abend öfters eine kleine Auszeit auf der Strafbank nehmen wollen. Nach gerade einmal füfn Minuten auf dem Eis geht Anthony Rech wegen Beinstellen runter vom Eis. In der elften Minute trifft es Vili Sopanen wegen Haken. Diese Chance nutzen die Rheinländer und Alexander Oblinger lässt die 7511 Zuschauer jubeln. Allerdings lassen die Wild Wings nicht locker. Kurz nach dem Tor von Oblinger sind die Haie ohne Zalewski, der beim Beinstellen erwischt worden ist. In dieser Überzahlsituation punkten die Schwenninger zum ersten und einzigen Mal in diesem Spiel durch Vili Sopanen.

Das zweite Drittel beginnt für die Wild Wings in Unterzahl, da Mirko Höfflin auf der Bank platznimmt. Diese Chance können die Haie nicht verwerten. Stattdessen trifft Felix Schütz zum 2:1 in der 25. Minute.

Der letzte Spielabschnitt hat es in sich. Zumindest für die Schwenninger. Die Truppe ist ganze sechs Minuten in Unterzahl, bis es noch schlimmer kommt. In der 58. Minute erhält Stefano Giliati zwei + zehn Minuten wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken. Daraufhin nehmen die Wild Wings zwischenzeitlich eine Auszeit und Dustin Strahlmeier verlässt immer wieder seine Bude. So kommt es, wie es kommen muss. Schütz sorgt für den finalen Endstand von 3:1 durch einen Treffer ins leere Netz.

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 3:2 (1:0; 2:1; 0:1)

Am Seilersee in Iserlohn haben 4448 Fans das Spiel der Roosters gegen die Eisbären Berlin gesehen. Das Spiel hätte noch zu Gunsten der Gäste ausgehen können, doch irgendwie schaffen es die Hausherren, sich den Sieg nicht von der Kelle nehmen zu lassen.

Patrick Dirksmeier

Das erste Drittel beginnt mit zwei Strafen auf Berliner Seite. Doch die Iserlohn Roosters können diese Situationen nicht verwerten. Stattdessen trifft die Mannschaft von Jamie Barthman eher den Pfosten. Die Berliner hingegen finden erst gar nicht in das Spiel. Allerdings dauert es bis kurz vor Drittelende, als Jonathan Matsumoto das erste und erlösende Tor für die Roosters macht.

Im zweiten Drittel kommt es dicke für die Berliner. Binnen 36 Sekunden kommt es gleich doppelt hart für die Berliner. Erst flippt Travis Turnbull den Puck ins Tor von Poulin, dann sorgt Dylan Yeo für das 3:0 für die Roosters. Nach dem Doppelschlag werden die Eisbären wach und fangen an, mehr Gas zu geben, sodass ein Konter den nächsten jagd. Diese Weise zu spielen trägt kurz vor Drittelende Früchte, als James Sheppard auf 3:1 verkürzt.

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In den letzten 20 Minuten schwinden die Kräfte der Iserlohner und die Eisbären drehen auf. So wird sich zum Schluss nur noch über das Eis gejagt und Niko Hovinen kommt zwischenzeitlich sehr in Bedrängnis. Beide Mannschaften leisten sich zu diesem Zeitpunkt keine Strafen mehr. Kurz vor Spielende nehmen die Eisbären eine Auszeit. Das, was danach passiert, kann nur besprochen gewesen sein. André Rankel verkürzt den Vorsprung der Sauerländer auf 3:2. Danach nehmen die Gastgeber eine Auszeit, um noch einmal durch zu schnaufen und die letzten Sekunden über die Bühne zu bringen und den Heimsieg zu retten.

Weitere Ergebnisse:

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 2:5
Grizzlys Wolfsburg 2:3 (SO)
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 4:1
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers 1:3
ERC Ingolstadt – Augsburg Panther 3:2 (OT)

 

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