Die Iserlohn Roosters haben das NRW-Duell gegen die Kölner Haie verloren. Damit sinken die Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs. In Bremerhaven hat es erst nicht nach einem Sieg der Eisbären ausgesehen.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 3:4 (SO) (0:1; 2:1; 1:1; 0:0; 0:1)

Am Seilersee schwinden die Chancen mit jeder Niederlage immer mehr. Genauso, wie an diesem Sonntagmittag. Bei den Iserlohn Roosters sind die Kölner Haie zu Gast gewesen und es war ein spannendes, intensives Spiel. Vorher gegen die Roosters noch zwei Verlängerungen bekannt. Zwei weitere Jahre laufen Dieter Orendorz und Jake Weidner im Trikot der Sauerländer auf.

So hat das erste Drittel nach dem Geschmack der Haie angefangen. Wegen hohen Stock muss Dylan Yeo gleich zwei plus zwei Minuten runter von der Bank. Kurz darauf nimmt neben ihm Luigi Carporusso Platz. Kaum sind die Roosters wieder komplett, erzielt Sebastian Uvira in der zehnten Minute das erste Tor des Nachmittags. Ab der 13. Minute müssen die Sauerländer ohne Marco Friedrich auskommen. Wegen eines Checks von hinten nimmt Friedrich erst Platz auf der Bank, doch die Strafe haben die Unparteiischen auf fünf plus Spieldauer hochgeschraubt, sodass der Stürmer gleich unter die Dusche gehen kann.

Doch davon lassen sich die Sauerländer nicht entmutigen und drehen im sonst schwachen zweiten Drittel auf. Als Moritz Müller auf Kölner Seite in der 16. Minute wegen Behinderung runter auf Eis. Diese Chance können die Roosters verwerten. Justin Florek gleicht wenige Sekunden später aus.

Kevin Schmidt führt die Iserlohner für wenige Sekunden zu Führung. 51 Sekunden später sind die Rheinländer wieder da. Frederik Tiffels überwindet Sebastian Dahm im Tor der Roosters und stellt den Spielstand von 1:1 her.  Im letzten Drittel geht es hoch her. Gleich 111 Sekunden nach Beginn erhöht Luigi Carporusso auf 3:2. Schmidtmuss in der 51. Minute wegen Beinstellen auf die Bank. In dieser Situation gleichen die Haie durch Jakeson aus.

Patrick Dirksmeier

Da mit einem Spielstand von 3:3 in 60 Minuten kein Sieger ermittelt worden ist, heißt es Overtime am Seilersee. Doch auch hier kann keine der beiden Mannschaften den erlösenden Treffer erzielen. Somit heißt es Penaltyschießen. Hier sind die Schützen der des ersten Durchgangs nicht punkten. Erst Frederik Tiffels kann Sebastian Dahm überwinden. Nun kann  Travis Turnbull das Ergebnis neutralisieren, doch er scheitert an Gustav Wesslau im Tor der Haie. So können die Haie zwei Punkte mit an den Rhein nehmen.

« 1 von 4 »

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 4:5 (1:0; 2:2; 1:3)

Die Eisbären Berlin sind an die Nordseeküste gereist, wo die Fischtown Pinguins sie empfangen haben. Das Spiel hat erst nicht nach einem Sieg für die mit inzwischen sieben Niederlagen in Folge angereisten Eisbären ausgesehen. Denn den Anfang haben die Gastgeber gemacht. Mark Zengerle sorgt für die Führung der Pinguins in der fünften Spielminute.
Erst im zweiten Drittel können die Hauptstädter ausgleichen, als Mike Moore in der 26. Minute wegen Haltens auf der Bank sitzt. Torschütze zum Ausgleich ist Micheal Dupont. Nach 30 Minuten auf dem Eis stellt Justin Feser die Führung der Nordlichter wieder her. Auch das zweite Tor für die Hauptstädter fällt erneut, als Fischtown in Unterzahl ist. Florian Busch gleicht in der 37. Minute aus. Kurz vor Ende des Drittels erhöht Moore auf einen Spielstand von 3:2.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels geht es hoch her. Erst muss der Videobeweis her, umzusehen, ob der Puck die Torline von Fischtown überquert hat oder nicht. Diese Situation ist nicht ganz klar zu identifizieren und die Schiedsrichter entscheiden auf kein Tor. Doch entdecken sie dabei eine Behinderung und es kommt Penalty. Hier versenkt Colin Smith den Puck im Tor von Pöpperle. Nun heißt es 3:3 in der Eisarena Bremerhaven. Doch die Gäste können an diesem Abend noch zwei weitere Treffer durch Martin Buchwieser (47.) und Brendan Ranford (56.) erzielen und die Niederlagenserie beenden.

Weitere Ergebnisse:

Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 4:2
Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 2:1 (OT)
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – ERC Ingolstadt 1:2
EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 3:1
Düsseldorfer EG – Augsburg Panther 4:3

Sport Mobil