Bereits Gestern haben die Adler Mannheim gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven gespielt und knapp gewonnen. Heute hat die Düsseldorfer EG in Iserlohn verloren.

Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 4:2 (0:0; 1:1; 3:1)

Am Seilersee hat das wohl letzte Derby der Saison 2018/19 zwischen den Iserlohn Roosters und der Düsseldorfer EG stattgefunden. „Es muss schon ein Wunder passieren, dass wir in die Play Offs kommen“, sagt Jonathan Matsumoto von den Iserlohn Roosters im Interview mit Magenta Sport nach dem Spiel. Denn auf Nürnberg sind es inzwischen nur noch acht Punkte Rückstand. Und das bei nur noch vier anstehenden Spielen. Eine schwere Aufgabe für die Sauerländer.

Doch am Seilersee haben die Hausherren gezeigt, dass sie spielen können. Denn die Düsseldorfer hatten im ersten Drittel Probleme, dem Schwung der Roosters stand zu halten. Immer wieder haben sich die Sauerländer im Drittel der Rheinländer festsetzen können, doch das Tor will selbst im Powerplay nicht fallen. Die Düsseldorfer hingegen tun sich schwer, den Puck überhaupt vor das Tor von Niko Hovinen zu bringen. Zum Ende des Drittels muss Anthony Camara wegen eines unkorrektem Körperangriffs für zwei Minuten runter vom Eis.

Das bedeutet für die DEG, dass sie das zweite Drittel in Überzahl beginnen werden. Hier fällt durch Philip Gogulla das erste Tor des Abends. Davon lassen sich die Gastgeber nicht entmutigen und gleichen wenige Minuten später durch Justin Florek aus. Düsseldorf spielt insgesamt sechs Minuten in diesem Drittel in Unterzahl, während die Roosters gerade einmal drei Minuten mit einem Spieler weniger auf dem Eis sind.

Das letzte Drittel soll spannend werden. Hier geben die Iserlohner das Tempo erneut vor und so kommt es, dass sich Matsumoto den Puck in der 50. Minute schnappt und Niederberger im Tor der DEG überwindet. Als Ryan MacKiernan wegen unnötiger Härte auf der Bank platznehmen muss, sorgt Leann Bergmann für das 3:1. Nach dem Marco Nowak noch in der 59. Minute wegen Beinstellen runter vom Eis muss, verwandelt Gogulla einen Shorthander. Doch beim Spielstand von 3:2 soll es nicht bleiben. Florek trifft zum 4:2 ins inzwischen leere Tor der Düsseldorfer.

Patrick Dirksmeier

„So dürfen wir nicht auftreten. Dass muss beim nächsten Spiel gegen Nürnberg besser sein“, sagt Topscorer Gogulla über den Auftritt der Düsseldorfer.

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Adler Mannheim vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 6:5 (2:2; 2:2; 2:1)

Pavel Gross legte bei der Pressekonferenz los

Mannheim wollte nach der Niederlage in Wolfsburg vor heimsicher Kulisse ein deutliches Statement setzen, während die Gäste aus Bremerhaven nach sieben erfolglosen Partien wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wollten.

Der Tabellenführer gab sich zunächst keine Blöße und sorgte per Doppelpack in der 9. und 10. Minute durch Andrew Desjardins und Luke Adam für eine 2:0 Führung. Die Pinguins jedoch antworteten postwendend. Dominik Uher und Brock Hooton sorgten binnen zwei Minuten für die Egalisierung des Ergebnisses.

Brett Festerling sorgte zu Beginn des Mittelabschnitts in Unterzahl für die erneute Führung der Gastgeber, ehe erneut Bremerhaven das Heft in die Hand nahm und mit temporeichen Pässen die Adler durcheinander wirbelten. Auf Mark Zengerles Überzahltor folgte in der 37. Minute das erste Führungstor der Gäste durch Cory Quirk.

Mannheim zeigte weiterhin die Zähne und lies nicht locker. Noch vor der Pause sorgte Matthias Plachta für den erneuten Ausgleich.

Bremerhaven blieb im Schlussabschnitt gefährlich und erarbeitete sich erneut viele Chancen. Zunächst aber war es Desjardins mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, der die Pinguins auf den Boden zurückbrachte. In der 51. Minute dann wieder Hoffnung bei den Bremerhavenern durch den Treffer von Patrick Josepoh Alber. Der Sieg war zum Greifen nahe, aber Desjardins sorgte mit seinem Hattrick für Ernüchterung und die achte Niederlage in Folge bei den Pinguins.

Das Spiel war vorbei, die Diskussion um eine Schiedsrichterentscheidung jedoch nicht. Beide Coaches dürften nach der Pressekonferenz wohl ein Gespräch mit der DEL haben.

Quelle: Adler Mannheim

Weitere Ergebnisse:

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 4:1
Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 3:2 (OT)
Kölner Haie – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 6:3
Straubing Tigers – Eisbären Berlin 7:3
Grizzlys Wolfsburg – Augsburg Panther 2:1

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