Den Eisbären Berlin und auch der Düsseldorfer EG ist die Revanche in Spiel zwei geglückt. Mannheim gewinnt erneut deutlich, Ingolstadt erst in der Overtime. In der DEL2 gab es satte 15 Tore in Bietigheim.

Nach der knappen Overtime-Pleite der Eisbären Berlin in München revanchierte sich das Team aus der Bundeshauptstadt mit einem deutlichen 4:0-Erfolg und schickte die Münchener nicht nur ohne Sieg nach Hause, sondern auch mit zwei gesperrten Spielern. So muss der EHC Red Bull München mindestens im nächsten Spiel auf John Mitchell verzichten, der sich einen Stockenden-Stoß leistete und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. Ebenso wird auch Andreas Eder gesperrt fehlen. Er musste nach einem Check gegen die Bande frühzeitig unter die Dusche.

Köln roch am Serien-Ausgleich

Erst in der Overtime entschied der ERC Ingolstadt das Spiel gegen die Kölner Haie. Nachdem die Haie zwei Mal in Führung gingen, glichen die Panther jeweils wieder aus.

Als die Panther in der 48. Minute durch Edwards erstmalig in Führung gingen, sah alles bereits nach der Entscheidung aus, aber Madaisky konnte gut eine Minute vor dem Ende der Partie die Kölner in die Verlängerung schießen. Den entscheidenden Treffer in der 68. Minute hatte Thomas Greilinger in seiner letzten Saison auf dem Schläger.

Düsseldorf gleicht Serie aus, überzeugt aber nicht

Die Düsseldorfer EG nutzte einen Bomben-Start und ging früh durch Treffer von Descheneau und Strodel mit 2:0 in Führung. Erst langsam fanden die Augsburger ein System in ihrer Abwehr und bekamen die Gastgeber besser unter Kontrolle. Düsseldorf musste plötzlich mehr arbeiten und zeigte sich dabei zu harmlos vor dem Tor der Panther.

Patrick Dirksmeier

Während die DEG zwar das Spiel machte und mehr investierte, fehlten die Schüsse auf den Kasten von Olivier Roy. Erst als Augsburg hinten öffnen musste fiel mit dem 3:0 in der 48. Minute der entscheidende Treffer. Lambs Antwort, nur wenige Sekunden später kam zu spät. Henrion nutzte in den letzten Sekunden das leere Augsburger Tor für den Schlusspunkt zum 4:1.

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Adler machen früh alles klar

Die Nürnberger konnten sich nach der Pleite in Spiel Eins nicht wirklich erholen. Bereits nach den ersten 20 Minuten stand es 0:2. Gerade einmal zwei Minuten nach dem ersten Seitenwechsel sorgte Eisenschmid mit seinem zweiten Treffer für das 3:0 und sorgte so für Ernüchterung in Nürnberg.

Alex Weiss Treffer zum 1:3 Anschluss in der 37. Minute währte nicht lange und Huhtala stellte nur wenige Sekunden später den alten Abstand wieder her. Die Ice Tigers waren bemüht aber zu harmlos und so konnte Shawn Lalonde in der 49. Minute nur noch Ergebnis-Kosmetik betreiben.

Alle Ergebnisse:

Thomas Sabo Ice Tigers vs. Adler Mannheim 2:4 // Serie 0:2
Düsseldorfer EG vs. Augsburg Panther 4:1 // Serie 1:1
Eisbären Berlin vs. EHC Red Bull München 4:0 // Serie 1:1
ERC Ingolstadt vs. Kölner Haie 4:3 OT // Serie 2:0

DEL 2: Torfestival in Bietigheim

Ein absolutes Offensiv-Spektakel erlebten die Zuschauer beim ersten Viertelfinalspiel in Bietigheim. Die heimischen Steelers gewannen gegen die Dresdener Eislöwen mit 9:6.

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(c) Hans-Walter Tschirley

Die Ergebnisse:

Frankfurter Löwen vs. Eispiraten Crimmitschau 3:1 // Stand 1:0
ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse 5:4 // Stand 1:0
Bietigheim Steelers vs. Dresdener Eislöwen 9:6 // Stand 1:0
Ravensburg Tower Stars vs. EC Bad Nauheim 3:2 // Stand 1:0

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