Der EHC Red Bull München macht das Halbfinale klar. Die Spiele zwischen den Augsburg Panthern und der Düsseldorfer EG sowie den Kölner Haien und dem ERC Ingolstadt werden in Spiel Sieben entschieden.

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 3:4 (1:4; 2:0; 0:0)

In Berlin sollte sich entscheiden, ob es noch ein Spiel Sieben in München gibt.

Doch da hat der EHC Red Bull München etwas gegen gehabt. Bereits nach dem ersten Drittel steht es 1:4 für München. Im zweiten Drittel versuchen die Eisbären Berlin noch einmal heran zu kommen. So soll sich das Spiel im letzten Drittel noch entscheiden. München hält gegen, so dass im letzten Spielabschnitt kein weiteres Tor fällt. München ist im Halbfinale.

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 2:5 (3:0; 2:0; 2:0)

Deutlich turbulenter ist es zwischen dem ERC Ingolstadt und den Kölner Haien zugegangen.

Hier hat der ERC zwar deutlich mehr Aktivität auf dem Eis gezeigt, jedoch haben die Haie ihre Chancen deutlich besser verwertet, als sonst. Bereits nach dem ersten Drittel steht es zwischen dem ERC und den Rheinländern 0:3. Zum mittleren Spielabschnitt hin hat Doug Sheddon einen Wechsel zwischen den Pfosten vorgenommen. Jochen Reimer raus und Timo Pielmeier rein. Das hat dem ERC einen kleinen Aufschwung gegeben, sodass es nach dem zweiten Drittel 3:2 steht.

Somit ist ein emotionales, letztes Drittel garantiert gewesen. Zu erst trifft Felix Schütz zum 2:4. Nach 56 Minuten auf dem Eis haben sich die Emotionen entladen, sodass auf Ingolstädter Seite Colton Jobke (2+2) und Sean Sullivan (2+2+10), auf Kölner Seite Simon Despres (2+2), Frederik Tiffels (2) und Colby Genoway (2+10) wegen unnötiger Härte runter vom Eis müssen. Zum Schluss platziert Jason Akeson noch den Puck ins leere Ingolstädter Tor. 2:5 lautet somit der Endstand und Spiel Sieben ist sicher.

Düsseldorfer EG – Augsburg Panther 4:3 OT (0:2; 1:1; 2:1; 1:0)

Auch in Düsseldorf soll sich entscheiden, ob die Serie  zwischen der DEG und den Augsburg Panthern ausgeglichen wird.

Die DEG hat nicht nur den Ton in Sachen Tempoi den Ton angegeben, sondern auch was die Strafen angeht. Doch im ersten Drittel haben die Gäste aus Augsburg erst einmal die Nase vorn.

Patrick Dirksmeier

Das ändert sich erst im zweiten Drittel, als die DEG wach wird. Entscheidend ist jedoch der Check von John Henrion gegen Christoph Ullmann. Wegen eines Late Hits erhält Henrion 5+20 Minuten auf der Bank. Erst wenige Sekunden vor Spielende schafft Descheneau den Ausgleich. Wenige Sekunden nach Anpfiff der Overtime sorgt Descheneau für den Sieg der DEG und Spiel Sieben am Sonntag in Augsburg.

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Fotos: Angelos Bischoff

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