Der Dritte Spieltag in der DEL hat es in sich gehabt. Die Iserlohn Roosters werden von den Schwenninger Wild Wings förmlich abgewatscht. Die Adler Mannheim fahren eine hohe Niederlage gegen den EHC Red Bull München ein.

Iserlohn Roosters -Schwenninger Wild Wings 1:4 (0:0; 1:2; 0:2)

Nach einem gelungenen Saisonauftakt, der sich in drei Punkten bemerkbar gemacht hat, haben die Iserlohn Roosters nun mit den Schwenninger Wild Wings einen anderen Gegner vor sich. Die Schwarzwälder haben bisher keinen Punkt erspielt und sind entsprechend heiß auf einen Sieg in Iserlohn. „Die Spieler selbst sind extrem selbstkritisch, waren stinksauer angesichts ihrer Leistungen“, sagt Paul Thompson, Trainer der Schwenninger Wild Wings über den verpatzen Saisonauftakt. So haben beide Mannschaften an sich gearbeitet und das hat sich von Anfang an bemerkbar gemacht.

Marko Friedrich (Iserlohn Roosters) gegen Mark Fraser (Schwenninger Wild Wings) Iserlohn Roosters gegen Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 20.08.19

Das Spiel hat mit einem temporeichen ersten Drittel begonnen. Beide Mannschaften sind gut gestartet und haben sich an den Gegner heran getastet. Doch das Drittel ist aufgrund von nicht genutzten Überzahlsituationen bei beiden Mannschaften ohne Erfolg gewesen. Das sollte sich erst im zweiten Drittel ändern. Den Anfang machen die Sauerländer in der 29. Minute. Ryan O’Connor bekommt den Puck auf die Kelle und fletscht diesen übers Eis direkt ins Tor von Dustin Strahlmeier. Kurz darauf können die Wild Wings ausgleichen, da die Roosters eine Teamstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis absitzen müssen. Micheal Blunden überwindet Andreas Jenike im Tor der Roosters. Doch dabei soll es nicht bleiben. Die Roosters wirken nach dem Ausgleich geschockt und finden nicht zurück ins Spiel. So kann Michael Hadraschek wenige Minuten später den Drittelstand von 1:2 herausholen.

Auch das letzte Drittel ist aus Sicht der Roosters alles andere als gut. Hier punkten einmal Troy Burke zum 1:3 und Andreas Thuresson zum Endstand von 1:4.

Tore: Ryan O’Connor 29. (1:0), Micheal Blunden 31. (1:1), Maximilian Hadraschek 34. (1:2), Troy Bourke 52. (1:3) und Andreas Thuresson 60. (1:4 PP1)

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Adler Mannheim – EHC Red Bull München 2:7 (1:1; 0:3; 1:3)

In Mannheim hingegen haben die Adler nichts zu lachen. Der EHC Red Bull München hat mit dem Meister noch eine Rechnung offen und so ist es ein spannendes, aber letztendlich doch eindeutiges Spiel geworden.

Beide Mannschaften haben sich auf dem Eis nicht geschenkt. So sind nur minimale Unterschiede in Torschüssen und Schüssen, sowie Bullys zu verzeichnen, was für ein ausgeglichenes Spiel spricht. Die Münchener haben sich jedoch mehr Strafen auf der Bank gegönnt, was die Mannheimer nur zwei Mal verwerten konnten. Die Gäste aus Bayern hingegen haben keine Überzahlsituation genutzt, denn es sind für sie alle Tore ohne Strafen gefallen. Somit haben die Münchener gezeigt, dass sie auch in diesem Jahr mit einem starken Team antreten und oben mitspielen können.

Patrick Dirksmeier

Tore: Benjamin Smith 7. (1:0); Patrick hager 19. (1:1), Trevor Parkes 23. (1:2), Keith Aulie 25. Minute (1:3); Maximilian Daubner 31. (1:4); Tommi Huhtala 43. (2:4 PP1), Konrad Abeltshauser 59. (2:5), John Peterka 59. (2:6) und Christopher Bourque 60. (2:7)

Weitere Ergebnisse:
Straubing Tigers -Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:4 (SO)
Augsburg Panther – Düsseldorfer EG 3:4 (SO)
ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine 4:5
Eisbären Berlin – Kölner Haie 3:2
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Grizzlys Wolfsburg 2:4

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