Die Straubing Tigers haben am Donnerstag die Siegesserie der Red Bulls München beendet. Iserlohn zeigte gegen Ingolstadt erneut eine gute Leistung, traf aber das Tor nicht.

Iserlohn Roosters vs. ERC Ingolstadt 0:3 (0:2; 0:0; 0:1)

Am Seilersee hat es am Mittwoch eine Neuverpflichtung geben. Von dem Kanadier Alexandre Grenier erhoffen sich die Sauerländer, dass er die Offensive unterstützt. Cheftrainer Jason O’Leary findet, dass Grenier mit seinen 1,95 Metern ein physisches Spiel zeige und sich um das gengerische Tor etablieren könne. „In seiner besten Saison erzielte er 20 Treffer, das zeigt, dass er neben anderen Qualitäten auch über gute offensive Möglichkeiten verfügt“, meint O´Leary.

Bereist am zwölften Spieltag in der DEL ist Grenier zum Einsatz gekommen. Gegner ist der ERC Ingolstadt gewesen. Die Roosters haben sich zwar gut vor das Tor des ERC gearbeitet, doch der Puck wollte nicht in das Tor. Entweder hat Jochen Reimer im Tor noch dafür gesorgt, dass die Bude sauber bleibt oder der Puck ist am Pfosten abgeprallt. Die Ingolstädter hingegen haben im ersten Spielabschnitt ihre Chancen genutzt. Bereits nach drei Minuten kann Jerry D’Amigo die chaotische Defense der Roosters überwinden, sodass Anthony Peters keine Chance hat, den Treffer zu verhindern. Nach dem Powerbreak geht es hoch her. Michael Halmo und Colton Jobke haben sich einiges mit Fäusten zu sagen, wobei die Handschuhe nur stören. Beide erhalten für ihr Tänzchen zwei plus zwei plus zehn Minuten auf der Strafbank. Da beide in diesem Drittel nicht mehr auf das Eis zurück dürfen, heißt es nach der neuen Regel ab in die Kabine.

Gut zwei Minuten vor Drittelende muss Michael Clarke wegen hohen Stock runter vom Eis. Die Gäste sind zu diesem Zeitpunkt bereits näher am zweiten Tor dran, als die Roosters. So kommt es, dass in Überzahl das 0:2 durch Maurice Edwards für die Ingolstädter fällt.

Das zweite Drittel ist hart umkämpft. Zwar haben beide Mannschaften genügend Chancen auf ein Tor, doch bei der Verwertung sieht es Mau aus.

Patrick Dirksmeier

Druckvoll hingegen beginnt das Schlussdrittel. Hier können sich die Ingolstädter erneut vor dem Tor der Iserlohner behaupten. Nach noch nicht einmal zwei Minuten fällt das 0:3. Michael Collins bekommt den Puck auf die Kelle und platziert diesen im Tor von Peters. Beide Mannschaften erhalten noch einmal jeweils ein Powerplay, was nicht genutzt wird.

„Das war ein harter Kampf, in dem wir viele Chancen hatten, diese aber nicht genutzt haben“, meint Alexandre Genier nach dem Spiel, in dem die Roosters nicht getroffen haben. Ganz glücklich mit der Leistung ist hingegen Dustin Friesen vom ERC Ingolstadt. „Es war eine Mannschaftsleistung und somit ein Teamerfolg, in dem die Defenseleistung gestimmt hat“, meint Friesen abschließend.

Bilder aus Iserlohn:
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(c) Sebastian Sendlak

Straubing Tigers vs. HC Red Bull München 5:1 (1:0; 2:0; 2:1)

Straubing Tigers gegen EHC Red Bull München. Der Tabellenzweite gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer.

Zu Behginn des Spiels ist es schon nicht nach den Wünschen der Münchener gelaufen. In der neunten Spielminute müssen erst Dennis Lobach und wenige Sekunden später Patrick Hager wegen Hakens runter vom Eis. Straubing kann die doppelte Überzahl nicht nutzen. Doch gerade, als die Gäste aus Bayern wieder komplett sind, punktet Kael Mouillierat für die Gastgeber.

Auch das zweite Drittel beginnt gar nicht nach dem Geschmack des EHC. Tim Brunnhuber sorgt in der 23. Minute für das 2:0. Auch der EHC bekommt darauf die Chance, in doppelter Überzahl ein Tor zu erzielen. Doch es soll nicht sein. Die Straubinger können nach der Unterzahl in der 36. Minute das 3:0 durch Kael Mouillierat erzielen.

Das erste Lebenszeichen in Form eines Tors kommt von den Münchenern zu Beginn des letzten Spielabschnitts. Maximilian Kastner kann im Powerplay das 3:1 erzielen. Doch mit diesem Spielstand wollen sich die Tigers nicht zufriedengeben. Ebenfalls im Powerplay kann Antoine Laganière das 4:1 für die Gastgeber schießen.

Nach 55 Minuten auf dem Eis geht Münchens Goalie Danny aus den Birken vom Eis. Damit ist das Tor der Münchener leer. Frederik Eriksson bekommt den Puck auf die Kelle und platziert den Puck im leeren Tor. So endet das Spiel 5:1 für die Straubing Tigers. „Wir haben verdient gewonnen“, meint Sandro Schönberger von den Tigers nach dem Spiel. Der Sieg habe der Mannschaft gut getan. „Wir haben unsere beste Saisonleistung gezeigt“, ist sich Schönberger sicher.

Ganz andere Töne hingegen schlägt Yasin Ehliz vom EHC Red Bull München an. Er respektiere die Leistung des Gegners, die lange besser und von Anfang an gut gespielt hätten. Als Ursache für die Schwache Leistung macht Ehliz aus, dass die Mannschaft nicht in die Corchecks reingekommen sei und es zu viele Turnovers gegeben habe. „Das hat uns das Genick gebrochen“, meint Ehliz nach dem Spiel.

Die weiteren Ergebnisse: 

Adler Mannheim vs. Augsburger Panter 8:3
Düsseldorfer EG Vs. Eisbären Berlin 4:0
Krefeld Pinguine vs. Grizzlys Wolfsburg 2:3
Kölner Haie vs. Schwenninger Wild Wings 2:1
Thomas Sabo Ice Tigers vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 6:2

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