Bei den Adler Mannheim findet man kein Rezept gegen die dritte Niederlage in Folge durch die Krefeld Pinguine. Bei den Iserlohn Roosters ist mit dem Sieg über die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg anscheinend die Lust erstarkt, den Puck aufs Tor spielen.

Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 4:1 (1:0; 1:1, 2:0)

Iserlohn Roosters gegen Thomas Sabo Ice Tigers Nuernberg in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 18.10.2019
Maximilian Kislinger (Thomas Sabo Ice Tigers Nuernberg) gegen Erik Buschmann (Iserlohn Roosters)
Iserlohn Roosters gegen Thomas Sabo Ice Tigers Nuernberg in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 18.10.2019

Nach der Niederlage gegen Schwenningen sind die Spieler der Iserlohn Roosters enttäuscht gewesen. Das hat Trainer Jason O’Leary zugegeben. Nun ist es an den Spielern gewesen, zu zeigen, dass der Puck auch auf Tor gespielt werden kann.

Zu Anfang des Spiels gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg haben sich beide Mannschaften ein schnelles Spiel mit vielen Torschüssen geliefert. Doch erst nach 15 Schüssen auf das Tor von Niklas Treutle ist Micheal Halmo erfolgreich. In der 19. Minute heißt es 1:0 für die Roosters.

Auch das 2:0 erarbeiten sich die Hausherren in der 32. Minute durch Michael Clarke, der neben dem Tor steht und den Puck ins Netz flippt. Eine Antwort auf das Spiel der Roosters finden die Gäste aus Nürnberg erst einige Minuten später durch William Acton. Fast von der blauen Linie aus kann Acton Peters überwinden. Mit 2:1 geht es in die letzte Pause.

Noch nicht einmal 90 Sekunden nach Anpfiff des letzten Spielabschnitts kann Alexander Petan einen Schuss frontal auf Treutle platzieren, so dass die Scheibe zwischen die Pfosten fliegt.

Patrick Dirksmeier

Keine zwei Minuten später heißt es dann 4:1. brody Sutter findet erneut eine Lücke zwischen den Nürnberger Pfosten und lässt die Ice Tigers alt aussehen.

„Nach den letzten beiden Toren war das Spiel für uns gelaufen“, gibt Nürnbergs Co-Trainer Manuel Kofler zu. „Die Roosters haben ihren Sieg verdient, obwohl wir die Punkte gerne mitgenommen hätten.“ Dazu lobt Kofler Goalie Niklas Treutle, der die Mannschaft im Spiel gehalten habe.

„Wir haben das Spiel gegen Schwenningen besprochen und auch heute morgen noch einmal die Enttäuschung thematisiert“, erklärt Jason O’Leary die Herangehensweise an das Spiel. Dabei sei wichtig, dass die Defensive konstant spiele. „Erfahrene Spieler haben heute Abend jüngere mit gestützt.“ Die Mannschaft habe gut gespielt, sich Nachschüsse geholt und den Puck zum Tor gespielt. „Die Spieler müssen Lust haben, den Puck auf das Tor zu bringen. Das ist reine Kopfsache. Der Sieg heute hat Selbstvertrauen gegeben“, meint Roosters Chef-Trainer O’Leary abschließend.

Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 3:6 (0:1; 1:4; 2:1)

Alle guten Dinge sind drei. So kann man die Niederlagenserie der Adler Mannheim beschreiben. Denn gegen die Krefeld Pinguine haben die Kurpfälzer die dritte Niederlage in Folge eingefahren.

Zwar haben die Adler das Spiel dominiert, aber der Puck wollte nicht in das Netz von Dimitri Pätzold. Stattdessen können die Gäste aus dem Rheinland bereits nach drei Minuten zum ersten Mal durch den Treffer von Jacob Lagacé jubeln. So soll das zweite Drittel bereits den Sieg der Pinguine besiegeln. Allerdings haben sich die Adler nicht kampflos geschlagen gegeben und versucht, den Rückstand noch aufzuholen.

Tore: Jacob Lagacé 0:1 (3. Min.); Alex Trivellato 0:2 (24. Min.); Borna Rendulic 1:2 (31. Min.); Philipp Kuhnekat 1:3 (33. Min.); William Besse 1:4 (34. Min.); Chad Costello 1:5 (PP1 40. Min), 1:6 (53, Min.); Markus Eisenschmid 2:5 (PP1 55. Min); Brent Raedeke 3:6 (58. Min.)

Weitere Ergebnisse:

Augsburg Panther – Grizzlys Wolfsburg 1:2 (OT)
EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:0
Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 3:2 (OT)
Kölner Haie – ERC Ingolstadt 3:2 (OT)
Straubing Tigers – Eisbären Berlin 5:3

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