Die Deutsche Para-Eishockey Nationalmannschaft bereitet sich derzeit in Krefeld auf die B-WM in Berlin vor. Das Turnier beginnt am 17. November und das Ziel steht fest: „Wir wollen in den A-Pool aufsteigen“, so Cheftrainer Andreas Pokorny.

China, Polen, Großbritannien, Slowakei und Russland sind die Gegner des deutschen paralympischen Eishockey-Teams. Die Vorbereitung läuft bereits seit einigen Wochen und auch einigen Veranstaltungen, wie dem Deutschland Cup und während eines DEG-Spiels gegen Iserlohn zeigen die Cracks ihr Können dem Publikum.

Leider sind solche Auftritte vor tausenden Zuschauern eher Mangelware. Mit nur vier Teams in der deutschen Para-Eishockey-Liga ist das mediale Interesse, aber auch die Zuschauer-Resonanz übersichtlich.

(c) Sebastian Sendlak

Umso wichtiger ist das B-WM-Turnier in Berlin. Dort will man diesen actiongeladenen Sport, an denen Spieler mit und auch ohne Handicap teilnehmen können, mehr an die Öffentlichkeit herantragen. Im Para-Eishockey sind die Regeln denen im Eishockey nahezu identisch. Nur der Spezialschlitten und die Spikes am Ende der kurzen Schläger sind neu.

Gleich zu Beginn des Turniers trifft das Team mit China auf den großen Unbekannten des Turniers. „ich wünsche mir eine gute Platzierung für die Mannschaft“, so Spieler Jörg Wedde. „Eine Medaille wäre nicht schlecht und wenn wir alles gut umsetzen, dann darf es auch der Aufstieg in die A-Gruppen sein“

Patrick Dirksmeier

Als nächstes Ziel hat sich das Team die Teilnahme an den Paralympics 2022 gesetzt. „Mit der richtigen Einstellung und Unterstützung ist alles möglich.“

Infos zur deutschen Para-Eishockey Nationalmannschaft und zur B-WM: https://paraicehockey.de/
Infos zur Deutschen Para-Eishockey-Liga (DPEL): https://www.para-eishockey.de/

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