Der Puck muss auch mal ins Tor. So kann man das Hauptproblem der Iserlohn Roosters im Derby gegen die Düsseldorfer EG beschreiben. Auch die Straubing Tigers haben im Spiel gegen die Eisbären Berlin das Nachsehen gehabt.

Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)

IEC - DEG am 26.12.2019
IEC gegen DEG am 26.12.2019 (Foto: Sebastian Sendlak)

Am Seilersee haben die Iserlohn Roosters mit der Düsseldorfer EG einen Gegner gehabt, der letztendlich einen starken, letzten Mann gehabt hat. Anders kann man das Geschehen auf dem Eis nicht beschreiben. Nach bereits 57 Sekunden ist das Spiel entschieden gewesen. Jerome Flaake von der DEG sprintet nach Vorne und platziert den Puck im Tor von Andreas Jenike, der völlig überrumpelt worden ist. Die DEG ist im ersten Spielabschnitt deutlich aktiver und will ein zweites Tor erzielen. Doch die Roosters sind nach diesem Schockmoment wach und kriegen im Spielverlauf keinen weiteren Schuss mehr rein. Doch das heißt nicht, dass auf das Tor nicht geschossen worden ist. Stattdessen liefern sich die Kontrahenten ein spannendes Spiel, was auf Augenhöhe ist. Allerdings fehlt bei den Sauerländern das letzte Quäntchen Glück zum Tor, da all 19 Schüsse auf das Tor zum Großteil knapp vorbei gegangen sind oder den Pfosten getroffen haben.

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(C) Sebastian Sendlak

Im zweiten Drittel geben die Gastgeber Gas, die löchrige Defense der DEG können sie zwar überwinden, aber an Schlussmann Mathias Niederberger scheitern sie. Niederberger hält seine Mannschaft im Spiel. Auch die Powerplays können beide beide Mannschaften nicht verwerten. Auch hier zeigen sich deutliche Probleme im Abschlussverhalten beider Mannschaften. Die einen schießen lieber einmal zu viel, während die anderen den Puck direkt ergattern können. So sind oft gefährliche Situationen entstanden, bei denen eigentlich ein Tor hätte fallen müssen.

Im letzten Spielabschnitt geht bei den Rheinländern so langsam die Puste aus. Die Roosters versuchen noch einmal alles, nehmen kurz vor Ende noch Jenike aus dem Tor, doch das bringt nicht mehr. Der Ausgleich sollte nicht hergestellt werden.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

Patrick Dirksmeier

Eisbären BerlinIm Eisstadion Straubing haben sich 5504 Zuschauer das Spiel gegen die Eisbären Berlin angesehen. Dabei sind die Straubing Tigers nicht so recht in die Bahn gekommen.
Alles hat seinen Anfang genommen, als die Tigers nach gerade einmal drei Minuten auf dem Eis eine Strafe absitzen müssen, weil die einen Spieler zu viel auf dem Eis hatten. Gut eine Minute nach Strafbeginn kann Austin Ortega den Führungstreffer für die Eisbären erzielen. Beide Mannschaften mühen sich ab, doch es soll der einzige Treffer im ersten Drittel bleiben.

Nach dem Seitenwechsel leisten sich die Kontrahenten jeweils zwei Minuten auf der Bank, was der Gegner jedoch nicht verwerten konnte. Erst kurz vor Drittelende verwertet Sebastian Streu eine Chance und erhöht auf 0:2. Damit geht es in die Pause.
Der entscheidende Spielabschnitt ist keine zwei Minuten alt, als die Straubinger endlich Anlass zum Jubeln haben. Sven Ziegler sorgt für den Anschlusstreffer. Nun wird noch einmal alles in die Waagschale gelegt. Zatkoff im Tor der Gastgeber muss seinen Kasten für die letzten Minuten dies Spiels verlassen, damit Tom Pokel einen sechsten Feldspieler bringen kann. Doch das bringt nicht. Die Straubing Tigers unterliegen den Eisbären Berlin mit 1:2.

Weitere Ergebnisse:

Augsburg Panther – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 6:3
EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 6:5 OT
Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 2:1
Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 1:4
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Krefeld Pinguine 4:3 SO

Weitere Informationen unter www.del.org

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