In der DEL haben sich die Iserlohn Roosters die rote Laterne gesichert. Das ehemalige Schlusslicht, Schwenninger Wild Wings, hat sich gegen die DEG durchgesetzt.

Iserlohn Roosters – Augsburg Panther 1:6 (0:2, 1:4, 0:0)

Roosters Assistenz-Trainer Jim Midgley vor dem Spiel
Roosters Assistenz-Trainer Jim Midgley vor dem Spiel (Foto: Jenny Musall)
Iserlohn Roosters gegen Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 26.12.2019

Nach der Niederlage am Freitag hieß es für die Iserlohn Roosters: Aufstehen, Helm gerade rücken und weiter geht’s. Doch die 4778 Fans am Seilersee haben ein Déjà-vu erlitten. Auch in diesem Duell haben die Augsburger Panther das langsame Umschaltspiel der Gastgeber eiskalt ausgenutzt. Auch das erste Tor ist recht früh gefallen. Es ist genauso entstanden, wie das erste Tor der Düsseldorfer noch am Freitag. Marco Sternheimer kann ohne Gegenwehr vor das Tor von Anthony Peters sprinten, die Defensive kommt nicht hinterher. So ungehindert kann Sternheimer ohne Probleme frontal auf das Tor schießen. Hier hat sich, wie so oft in dieser Saison, die Schwäche des Iserlohner Torhüters gezeigt.

Auch im zweiten Drittel sind die Roosters nicht besser drauf. Es fallen insgesamt fünf Tore. Das einzige Tor der Sauerländer lässt bei der Mannschaft nicht den Knoten platzen. Stattdessen können die Gäste aus Augsburg kontern und den Vorsprung weiter ausbauen. Die Gastgeber hingegen müssen von diesem Zeitpunkt an mit Pfiffen der Fans leben und stellen ihr Spiel auf dem Eis ein. Das Aufbau-und Umschaltspiel klappt nicht, es gelingt nicht, den Puck über die rote Linie ins gegnerische Drittel zu befördern. Auch in den Zweikämpfen setzen sich die Gäste durch, drängen eine ganze Mannschaft dicht zusammen, so dass diese sich nicht mehr frei bewegen können. Dieses einfache Spiel sorgt für eine Unsicherheit, da das Zusammenspiel bei den Iserlohnern nur schlecht funktioniert.

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(c) Sebastian Sendlak

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Im letzten Drittel heißt es für die Gäste nur noch, drei Punkte nach Hause bringen. Das ist ihnen auch mit einem Entstand von 1:6 in der 29. Minute gelungen.

Tore: 0:1 Marco Sternheimer (3.), 0:2 Scott Kosmachuk (13.), 0:3 Scott Kosmachuk (22.), 0:4 Scott Kosmachuk (24.), 1:4 Michael Clarke (26.), 1:5 David Stieler (27.) 1:6 David Stieler (29.)

Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 2:3 OT (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)

In Düsseldorf ist es für die Wild Wings um alles gegangen. Denn mit einem Sieg über die DEG könnten die Schwaben die rote Laterne an die Iserlohn Roosters abgeben.
So hat sich das Spiel auch präsentiert. Denn Die Rheinländer sind am Donnerstag selbst noch in Iserlohn mit drei Punkten nach Hause gefahren und sind scharf auf einen Heimsieg gewesen. Ebenfalls einen Heimsieg haben die Wild Wings am Donnerstag gegen Mannheim erzwungen.

Bei diesen beiden Ergebnissen ist es klar gewesen, dass das Spiel hart umkämpft wird. Allerdings haben die Gäste von Anfang an mehr Druck auf das Tor von Mathias Niederberger gemacht und so auch das erste Drittel für sich entscheiden können.

Nach dem Seitenwechsel ist das Drittel ausgeglichen, beide Mannschaften punkten. Im Schlussdrittel haben die Gäste den Sieg schon auf der Kelle gehabt, doch daraus ist nichts geworden. Denn durch eine doppelte Überzahl kann Reid Gardiner in der 54. Minute ausgleichen und so die Over Time erzwingen.

In der Verlängerung machen die Wild Wings kurzen Prozess. Nach 21 Sekunden ist das Spiel entschieden.

Tore: 0:1 Matthew Cary (12.), 0:2 Alexander Weiss (25.), 1:2 Jerome Flaake (27.), 2:2 Reid Gardiner (54.)

Weitere Ergebnisse:

Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:5 OT
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 1:5
Straubing Tigers – Kölner Haie 3:2 OT
Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg 1:5
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 4:3 OT

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