33 Spieltage sind nun in der DEL gespielt und es ist spannend geworden. Dass die Schwenninger Wild Wings aktuell gut drauf sind, hat man im Spiel gegen die Straubing Tigers gemerkt. Die Kölner Haie mussten gegen die Adler Mannheim ins Shoot Out.

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 3:2 OT (0:1, 1:0, 1:1, 1:0)

Schwenninger Wild WingsStraubing ist aktuell etwas am Straucheln, doch in der Helios Arena sind die Gäste ihrer Favoritenrolle erst einmal gerecht geworden. Beide Mannschaften haben sich nicht geschenkt und dennoch ist es spannend gewesen. Denn die erste Überzahlsituation zu Beginn des Spiels haben die Schwenninger Wild Wings nicht genutzt. Zur Mitte des ersten Spielabschnitts haben die Tigers dann gezeigt, wie man ein Powerplay ausnutzt und das 0:1 geschossen.

Nach dem Seitenwechsel können die Wild Wings noch ausgleichen, jedoch auch hier nicht noch ein Tor in den sich bietenden Überzahlspielen machen.

Im dritten Drittel hingegen haben die Wild Wings den Sieg auf der Kelle, doch die Tigers haben etwas dagegen. Nach spannenden Schlussminuten geht es in die Overtime. Hier verlieren die Straubing Tigers ihr Spiel durch eine Strafe. Zum ersten Mal in diesem Duell verwerten die Gastgeber ihr Powerplay, sodass sie das Spiel mit 3:2 gewinnen können.

Tore: 0:1 Kael Mouillierat (PP1 13.), 1:1 Jordan Caront (25.), 2:1 Cedric Schiemenz (50.), 2:2 Travis Turnbull (51.), 3:2 Matthew Carey (PP1 63.)

Kölner Haie – Adler Mannheim 4:5 SO (1:1, 3:2, 0:1, 0:0, 0:1)

Patrick Dirksmeier

Adler MannheimDie Haie kommen in dieser Saison nicht in die Gänge. Was oftmals am Anfang gut aussieht, endet zum Schluss in Nachlässigkeiten. Doch zu Beginn des Spiels gegen die Adler Mannheim kommen die Hausherren erst einmal besser in das Spiel. Beide Mannschaften müssen gegen Ende des ersten Drittels mit einem Spieler weniger auf dem Eis auskommen. Hier können die Kölner das erste Tor für sich verbuchen. Doch Die Mannheimer legen nach und das erste Drittel endet mit einem Ausgleich.

Am Anfang des mittleren Spielabschnitts werden die Adler förmlich von den Haien überrollt. Binnen 61 Sekunden fasst Dennis Endras im Tor der Gäste zu spät hinter sich und es steht 4:1 für die Rheinländer. Nach diesem Schock rappeln sich die Hessen auf und können auf 4:2 verkürzen. Als Colby Genoway wegen Hakens für zwei Minuten auf der Bank sitzt, erzielen die Adler ihren Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel können die Gäste noch für den Ausgleich sorgen. Doch die Mannschaft von Mike Stewart wehrt sich und lässt keinen weiteren Treffer mehr zu. Das Gleiche gilt für das Team von Pavel Gross. So bleibt auch die Overtime ohne einen erfolgreichen Torschuss. Erst der dritte Versuch von Andrew Desjardins landet im Tor von Gustav Wesslau.

Tore: 1:0 Kevon Gagné (19.), 1:1 Borna Rendulic (20.), 2:1 Benjamin Hanowski (21.), 3:1 Jonathan Matsumoto (22.), 4:1 Jason Bast (22.), 4:2 David Wol (23.), 4:3 Brent Radaeke (PP1 34.), 4:4 Chad Billins (46.), 4:5 Andrew Desjardins SO

Weitere Ergebnisse:

Eisbären Berlin – Augsburger Panther 3:2
Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg 5:2
Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 4:3
EHC Red Bull München – Krefeld Pinguine 6:1
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Iserlohn Roosters 5:4 OT

Weitere Infos unter www.del.org

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