Die Kellerduelle in der DEL sind am 37. Spieltag spannend geworden. Die Krefeld Pinguine kommen nicht zur Ruhe und verlieren gegen die Iserlohn Roosters.
Für eine Überraschung sorgen hingegen die Schwenninger Wild Wings mit ihrem Sieg über den EHC Red Bull München.

Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 3:4 SO (1:0, 1:1, 1:2, 0:1)

Westderbys zwischen den Krefeld Pinguinen und den Iserlohn Roosters sind immer unvorhersehbar. Denn die Roosters reisen mit zwei Siegen in Folge nach Krefeld gereist. Die Pinguine hingegen haben zuletzt gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg eine Schlappe hinnehmen müssen.

Jamison MacQueen
Jamison MacQueen ist neu am Seilersee (Foto: Jenny Musall)

Doch den Anfang haben die Hausherren vor 5878 Zuschauern gemacht. Nikolas Postel findet Martin Schymainski, der passt auf Ankert. Ankert wiederrum überwindet Andreas Jenike im Tor der Roosters. Mit einem 1:0 geht es in die Drittelpause.

Nach dem Seitenwechsel bleibt es dabei, dass Krefeld auch das 2:0 in der 36. Minute durch Philipp Kuhnekatt erzielt. Dass die Roosters eine Mannschaft der schnellen Tore sind, ist bekannt. So dauert es gerade einmal 29 Sekunden, bis die Sauerländer wach werden und durch Brody Sutter mit 1:2 in die Pause gehen.

Roosters werden wach

Nun sind die Roosters endgültig wach und legen nach. Chris Rumble gleich nach 46 Minuten auf dem Eis aus. Allerdings können auch die Krefelder schnelle Tor und sorgen durch Jeremy Welsh für die erneute Führung. Allerdings ist zu diesem Zeitpunkt der Knoten bei den sonst im letzten Drittel schwach spielenden Roosters geplatzt. Sutter kann erneut treffen und die Overtime 13 Sekunden vor Spielende erzwingen.

Gegen Mitte der Verlängerung wechselt Pierre Beaulieu noch einmal den Mann zwischen den Pfosten. Rynnäs macht platz für Pätzold, da bereits in dieser Phase des Spiels ein Shootout angedeutet hat. Vincet Saponari legt vor, MacQueen zieht nach. Costello kann gegen seinen Ex-Verein nicht punkten, Sutter lässt die mitgereisten Iserlohner Fans jubeln. Nun hat es Jeremy Welsch auf der Kelle, doch ohne Erfolg. Die Gäste aus dem Sauerland nehmen zwei punkte mit und sorgen für den dritten Sieg in Folge.

Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Patrick Dirksmeier

Eine Sensation hat das Tabellenschlusslicht aus Schwenningen hingelegt. Die Wild Wings schlagen den Tabellenführer aus München mit 2:0.

Schwenninger Wild WingsDer EHC Red Bull München hat es den Wild Wings nicht leicht gemacht. Denn der Tabellenführer hat deutlich mehr Schüsse getätigt, als die Hausherren. Allerdings haben diese sich gewehrt, so dass durch Troy Bourke nach 33. Minuten das erste Tor auf der Anzeigentafel aufleuchten kann.

Die Bayern hingegen haben ihre Powerplay nicht genutzt. Wie das geht, haben ihnen die Schwarzwälder vier Minuten vor Spielende gezeigt. John Peterka muss wegen Haltens in der 55. Minute in die Kühlbox. Michael Blunden schaltet und platziert den Puck zwischen den Pfosten von Danny aus den Birken. So gehen drei Punkte an das Tabellenschlusslicht.

Weitere Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Augsburger Panther 4:2
ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 3:2
Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 5:2
Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg 3:2
Kölner Haie – Eisbären Berlin 3:4 OT

 

Weitere Infos unter www.del.org

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