Die Düsseldorfer EG konnte gegen Iserlohn auftrumpfen und die Sauerländer mit einer deutlichen Pleite nach Hause schicken.

Bilder (c) Sebastian Sendlak

Mit einem Start nach Maß begann das „Derby“ in Düsseldorf. Schon nach 20 Sekunden klingelte es im Tor der Iserlohn Roosters, das, zumindest zu Beginn, von Anthony Peters bewacht wurde. Der Torschütze war Jerome Flaake, der seine Düsseldorfer schon früh auf die Siegerstraße bringen sollte, denn das, was die Iserlohner im ersten Spielabschnitt präsentierten, war ein Rückfall in vergangene, sieglose Wochen in dieser Saison.

Die Roosters zeigten sich erneut zu harmlos. Auch in den folgenden beiden Powerplays gelang den Gästen kein nennenswerter Torschuss. Das Zusammenspiel wirkte ideenlos und verkrampft. Kein Anzeichen des Hochs der letzten Wochen, wo zumindest der Wille da war, ein Spiel zu dominieren und gewinnen zu wollen.

Noch kurz vor der Pause sorgte Alexander Barta mit dem 2:0 für ein weiteres Tor der DEG.

Das zweite Drittel begann, wie schon das erste begonnen hatte, mit einem Traumstart der Gastgeber. Nach nicht einmal zwei Minuten erhöhte Maximilian Kammerer auf 3:0, was Iserlohn zu einem frühen Torhüterwechsel animierte.

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Patrick Dirksmeier

Nach dem Wechsel im Kasten jedoch gingen die Iserlohner Samanski und Fleischer auf die Strafbank. Im zweiten Powerplay der Düsseldorfer rutschte Jenike der Puck unter den Beinen ins Tor zum 4:0. Der direkte Gegentreffer durch Jake Weidner ging im Jubel der Gastgeber unter. Nur zwei Minuten später setzte Jerome Flaake mit seinem zweiten Tor an diesem Tag den frühen Schlusspunkt in der Partie (5:1).

Die Iserlohner entfernen sich mit dieser Niederlage am 41. Spieltag erneut weit von einem Platz in den Top 10.

Die weiteren Sonntags-Ergebnisse:

Nürnberg Ice Tigers vs. ERC Ingolstadt 4:1
Augsburger Panther vs. Straubing Tigers 4:2
Adler Mannheim vs. Kölner Haie 4:3
Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. Krefeld Pinguine 4:1
Eisbären Berlin vs. Schwenninger Wild Wings 2:1
Grizzlys Wolfsburg vs. EHC Red Bull München 5:1

Nachtrag: Krefeld Pinguine

Krefeld PinguineDas Chaos in Krefeld wird auch nach diesem Wochenende nicht überschaubarer. So hatten in der vergangenen Woche die Parteien offenbar eine Lösung gefunden und Energy Consulting, der Firma von Mickael Ponomarev, dazu bewegen können, die ausstehenden 400.000 € zu begleichen, um den Verein bis zum Saisonende vor einem Aus zu bewahren.

Noch vor dem Spiel am Freitag jedoch sorgte eine Pressemitteilung der EC für Frust in Krefeld. Erneut wurden aus heiterem Himmel weitere Forderungen in der Öffentlichkeit gestellt, die eine Lösung in weite Ferne stellen.

In einem Statement des Pinguine-Geschäftsführers Matthias Roos wird am Montag deutlich, dass kein Partner oder Sponsor der Pinguine gewillt ist, mit Energy Consulting bei den Pinguinen zusammenzuarbeiten. Die Taktik der Firma ist für alle Parteien jedoch weiterhin undurchsichtig und fragwürdig. Das Aus der Pinguine scheint besiegelt.

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