Dass es um die Zukunft der Krefeld Pinguine nicht gut gestellt ist, ist seit Wochen deutlich. Allerdings haben sich die Gastgeber im Spiel gegen die Kölner Haie davon auf dem Eis nichts anmerken lassen.

Krefeld Pinguine – Kölner Haie 8:2 (3:0, 2:1, 3:1)

Am 42. Spieltag ist es in der Deutschen Eishockey Liga hoch her gegangen. Im Derby zwischen den krisengebeutelten Krefeld Pinguinen und den ebenfalls nicht gut dastehenden Kölner Haien hat sich ein hitziges Spiel zugetragen.

Krefeld Pinguine
Die Kölner Haie waren gegen die Krefeld Pinguine chancenlos (Foto: Jenny Musall)

Die Domstädter haben den Pinguinen zu viel Platz geboten und so haben die Gastgeber einen Blitzstart hingelegt. Nach gerade einmal 39 Sekunden hat William Besse das erste Tor auf der Anzeigentafel der Yayla Arena aufleuchten lassen. Auch das Power Play haben die Schwarz-Gelben zum Punkten genutzt. Kaum sind die Haie wieder komplett, werden sie erneut von der an diesem Abend offensivspielenden Heimmannschaft überrumpelt. Bully direkt vor dem Tor des KEV, hier schnappt sich William Besse den Puck, sprintet auf die andere Seite des Eises, Laurin Braun kommt mit. Besse passt zu Braun, der es zum dritten mal an diesem Abend im Kasten von Gustav Wesslau klingeln lässt.

Haie sind chancenlos

Nach dem Seitenwechsel tauscht Haie-Coach Mike Stuart den Torwart aus. Hannibal Weitzmann nimmt den Platz von Wesslau zwischen den Pfosten ein. Bei einem Spielstand von inzwischen 5:0 können auch die Haie einmal jubeln. 34 Schüssen brauchen die Gäste auf das Tor von Oskar Östlund, bis das erste Tor fällt. Die Freude ist jedoch getrübt.

Im letzten Spielabschnitt geht es hitzig her. Gleich zu Beginn haben sich Martin Schymainski und Dominik Tiffels etwas zu sagen, dass die Fäuste nur so fliegen. Was den Eishockey-Fan freut, finden die Unparteiischen auf dem Eis nicht witzig. Sie ahnend die Meinungsverschiedenheit mit 2+2+10 Minuten für beide Spieler. Nachdem die Gemüter nun beruhigt sind und die Kontrahenten auf der Bank sitzen, überwindet Alex Trivellato den Kölner Schlussmann nach noch nicht einmal zwei Minuten. Jonathan Matsumot lässt bei den Gästen noch einmal etwas Hoffnung aufkeimen, wi keine mehr ist. In der 58. Minute steht er vor dem Tor von Östlund und kann das den Schaden noch begrenzen. Doch es hilft alles nichts. Das Spiel geht an die Krefeld Pinguine, bei dem der KEC zuviel zugelassen hat.

Tore: William Besse 1:0 (1.), Phillip Bruggisser 2:0 (PP1, 15.),  Laurin Braun 3:0 (17.), Daniel Pietta 4:0 (PP2, 29.), Jacob Lagacé 5:0 (PP1, 31.), Frederik Tiffels 5:1 (36.), Alex Trivellato 6:1 (42.), Jeremy Welsh 7:1 (48.), Jonathan Matsumoto 7:2 (58.), Laurin Braun 8:2 (59.)

Patrick Dirksmeier

Weitere Ergebnisse:

EHC – Red Bull München – Augsburger Panther 5:4 OT
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Fischtown Pinguine Bremerhaven 1:3
Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 4:2
ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters 2:1 OT
Schwenninger Wild Wings  – Düsseldorfer EG – 1:2
Eisbären Berlin – Straubing Tigers 1:2

Weitere Infos unter www.del.org

Sport Mobil