Pinguine Cheftrainer Glen Hanlon hat am Sonntag seinen Posten an den Nagel gehängt und ist schon auf dem Weg zurück nach Kanada.

Seit Jahren kehrt bei den Krefeld Pinguinen in der DEL keine Ruhe rein. Seit dem Sommer ist der erst 24-jährige Geschäftsführer Sergey Saveljev für die Belange des Clubs am Niederrhein verantwortlich und man muss nun diese Kompetenz wohl deutlich in Frage stellen.

Nachdem bereits ein Großteil des Pinguine-Managements ausgetauscht wurde und selbst Vereinsikone Daniel Pietta ohne ein „Danke“ vor die Tür gesetzt wurde, folgte am heutigen Sonntag die nächste Hammer-Meldung.

Wenig glaubwürdig wird die Corona-Pandemie als Grund für den Abschied Hanlons genannt. Die „vielen Gründe“, die nicht genannt werden, sollten jedoch den Fans in Krefeld zu denken geben.

In einer offiziellen Stellungnahme der Pinguine heißt es: „Am heutigen Morgen verabschiedet sich Glen Hanlon von der Mannschaft der Krefeld Pinguine. Hanlon verlässt das Team nach den ersten Spielen im Rahmen des Vorbereitungs-Turnieres auf eigenen Wunsch.“

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Bereits zum Zeitpunkt der Meldung war Hanlon laut Saveljev bereits auf dem Weg zum Flughafen. Eine Entwicklung die kaum auf eine einvernehmliche Trennung hindeutet.

„Wir danken Glen für die bislang geleistete Arbeit, die zu Zeiten von Corona sicher viele Hürden in der Vorbereitung hatte. Wir haben eine Mannschaft mit einem starken Zusammenhalt und wollen mit Zuversicht die nächsten Spiele in Angriff nehmen!“ Sergey Saveljevs, Geschäftsführer Krefeld Pinguine in seiner Meldung weiter.

Für die weiteren Spieltage des MagentaSport Cups wird Mihails Svarinskis die Position des Headcoach interimsweise übernehmen und an einer neuen Besetzung für den anstehenden Ligastart gearbeitet.

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