Die Saale Bulls Halle haben sich in der Oberliga wichtige Punkte beim Herner EV erkämpft. Das Spiel ging ins Penaltyschießen.

Es war das erwartet knappe Spiel zweier Mannschaften, die sich in dieser Saison jedoch noch nicht in der Spitzengruppe festsetzen konnten.

Herne konnte am vergangenen Wochenende mit einem 10:1 gegen die Hannover Indians einen echten Big-Point landen. Was dann jedoch geschah, ist allerdings nur schwer zu erklären. In Krefeld schien nach 10 Minuten der Schalter umgelegt worden zu sein, so dass man am Mittwoch eine verdiente Niederlage am Niederrhein einfuhr.

Da war die Welt für Herne noch in Ordnung
(c) Sebastian Sendlak / DeFodi

Auch am Freitagabend war von einer intakten Mannschaft wenig zu sehen. Viele Einzelaktionen aber nur wenig saubere Pässe und koordinierte Angriffe. Halle hingegen machte früh Druck und erlangte so auch die verdiente Führung.

In der Folge konnte Herne immer eine Antwort finden, überzeugen jedoch konnte das Team aus dem Ruhegebiet nur selten.

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Herne im Mittelabschnitt besser

Im zweiten Drittel deutete sich ein wenig an, zu was das Team am Gysenberg wirklich in der Lage ist. Der Herner EV kontrollierte jetzt die Begegnung und zwang die Gäste zu Reaktionen. Mit 19 Schüssen auf das Tor von Sebastian Albrecht zeigte sich für zwanzig Minuten die Angriffskraft der Gastgeber.

Nach dem Kantersieg vom vergangenen Wochenende und dieser Ansage im zweiten Drittel sollte man eigentlich vermuten, dass sich die Herner aus dem Loch gekämpft hätten. Es folgte jedoch ein Drittel, wo erneut die Gäste das Zepter in die Hand nahmen und neun Sekunden vor dem Ende den 5.5 Ausgleich markierten.

Nach einer torlosen Overtime war es ausgerechnet das Herner Urgestein Nils Liesegang, der seinen Puck vor dem Tor der Haller vertändelte und den dritten Penalty vergab. Kyle Helms nutzte die Gunst der Stunde und netzte den alles entscheidenden Penalty zum 6:5 Endstand für die Saale Bulls.

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„Es war ein grauenvolles erstes Drittel was wir hier geboten haben. Der Gegner war nicht nur einen Schritt schneller, wir waren gar nicht da“, analysierte Hernes Trainer Danny Albrecht nach der Partie. Der Mittelabschnitt war Albrecht durchaus bewusst, aber „es ist wie auf einer Achterbahn – wir haben gute und schlechte Minuten – das hat teils individuelle oder kleine Gründe an denen wir im Training zu arbeiten versuchen.“

 

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