Der Herner EV konnte die Mannschaft des Krefelder EV mit 3:1 besiegen. Lange Zeit jedoch dominierten die Verteidigungsreihen das Spielgeschehen.

Eine hochklassige Begegnung war es nicht. Am Gysenberg konnte lange Zeit weder Herne noch Krefeld wirkliche Akzente setzen. Viele ungenaue Pässe vors Tor unüberlegte Angriffsversuche sorgten für eine Torflaute bis lange ins zweite Drittel hinein.

Erst in der 38. Minute erlöste Colton Kehrer den Favoriten vom Gysenberg, weckte so jedoch nicht nur sein eigenes Team, sondern auch die Zweitvertretung aus Krefeld.

Nach dem letzten Seitenwechsel machten endlich beide Teams mehr Druck und es entwickelte sich ein munteres Spielchen, mit dem Glück, erneut bei den Hernern und Kehrer, der in der 48. Minute die vermeintliche Vorentscheidung auf der Kelle hatte.

Krefeld gab nicht auf und zwang Herne zu weiteren Offensivaktionen. Ein Powerplay in der 56. Minute nutzte dann Patrick Demetz zum Anschlusstreffer. Zu spät, denn Krefeld musste jetzt hinten öffnen und das 1:3 durch Patrick Asselin hinnehmen. Die Messe war gelesen.

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(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Der Herner EV konnte mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz hinter den Hannover Scorpions sichern. Der Abstand zum Spitzenreiter beträgt jedoch bereits 16 Zähler. Herne konnte bislang zwar wichtige Punkte in den Spielen mitnehmen, zeigt aber auf dem Eis oft genug Schwächen, die jedes Team der Oberliga zu einem gefährlichen Gegner werden lassen.

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