Die Krefeld Pinguine haben einen neuen Cheftrainer gefunden. Ein Blick in seine Historie wirft jedoch einige Fragen auf.

In der letzten Woche haben die Krefeld Pinguine ihren Cheftrainer Mihails Svarinskis getrennt. Die sportliche Talfahrt ohne einen Sieg in der Liga war der Grund für die Trennung.

Beim ersten Spiel unter dem Assistenztrainer Boris Blank am Seilersee in Iserlohn schien ein Hoffnungsschimmer zu sein, der nur zwei Tage später gegen Köln jäh endete.

Dass man mit Blank nur kurzfristig planen würde, stellten die Pinguine von Beginn an klar. So präsentierten die Krefelder am heutigen Donnerstag mit Clark Donatelli den Nachfolger Svarinskis den Fans.

Die derzeit jedoch nicht so euphorischen Fans der Pinguine sorgten dann jedoch für eine Ernüchterung. So soll Donatelli in der Vergangenheit in einen Missbrauchsvorwurf verwickelt worden sein. Laut Medienberichten handelt es sich um einen Vorfall während Donatellis Zeit bei nen Wilkes-Barre/Scranton Penguins, einem Farmteam der Pittsburgh Penguins. Den Krefelder Fans entging diese Info nicht udn so posteten sie erste Informationen unter der Ankündigung des Vereins auf der Facebook-Seite.

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Im November 2018 soll Donatelli mit seinem Assistenztrainer zu Abend gegessen haben und anschließend seine Frau sexuell belästigt und dann auch missbraucht haben. Geregelt wurde die Situation intern, zu einem Gerichtsverfahren kam es nicht. Eine Anklageschrift existiert jedoch und liegt den US-Medien vor.

Donatelli selber verließ den Club daraufhin auf eigenem Wunsch im Jahr 2019.

Die Pinguine hoffen dennoch auf die sportliche Erfahrung des Nordamerikaners, um den Rebuild im Team zu schaffen. Ob, angesichts der Vorgeschichte jedoch auch der Rebuilt mit der Außendarstellung zu meistern ist, dürfte fraglich sein.

 

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