In dieser Woche fanden in NRW zwei Derbys statt. Die Kölner Haie besiegten die Krefeld Pinguine mit 5:4 im Penaltyschießen, einen Tag später holten die Iserlohn Roosters durch ein 3:2 bei der Düsseldorfer EG drei Punkte mit dem neuen Headcoach.

Kölner Haie vs. Krefeld Pinguine (2:2; 0:1; 2:1; 0:0; 1:0)

Köln dürfte vorgewarnt gewesen sein. Nach den Niederlagen gegen Berlin und Düsseldorf sollte das Spiel gegen die Krefeld Pinguine einen Wendepunkt einläuten.

Krefeld will unter dem neuen Cheftrainer nach sechs, teilweise knappen Niederlagen, ein weiteres NRW-Team schocken. Zuvor gelang dies schon gegen Iserlohn und Düsseldorf. Krefeld gilt bei den Buchmachern zwar als absoluter Underdog, bei den Spielen wird die Gangart der Pinguine aber als gefährlich bezeichnet.

Schon im ersten Drittel zeigte sich diese Aussage, denn anders als erwartet, ging es hin und her. Krefeld versteckte sich nicht und wusste auch, dass Köln selbst bei einer Führung nicht immer sicher agiert.

Auch an diesem Mittwochabend sollte es nicht anders sein, denn auf den Treffer von Marcel Barinka in der 4. Minute antworteten die Krefelder in der 7. Minute durch das Geburtstagskind Martin Schymainski. Auch Köln konnte im Gegenzug durch Marvin Ratmann antworten und die Führung zurückerobern.

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Noch vor der ersten Pause egalisierte Niklas Postel das Ergebnis erneut.

In einem eher unspektakulären Mittelabschnitt konnte zunächst Lucas Lessio für die Pinguine scoren. Köln hatte in der Folge Mühe, den Puck sicher nach vorne zu bringen, hatte aber auch Glück, das Krefeld im Abschluss zu zaghaft war.

Im Schlussdrittel folgte erneut ein offensiver Schlagabtausch. Zach Sill sorgte kurz nach dem Wiederanpfiff für den Ausgleich, den die Kölner bis in die Schlussphase halten konnten.

Während man sich schon auf die Verlängerung einstellte, überraschten die Krefeld Pinguine in der 59. Minute durch ein Powerplay-Tor durch Arthur Tianulin. Köln nahm direkt das Timeout, konnte aber nicht verhindern, dass es unruhig auf dem Eis wurde. Selbst als dreißig Sekunden vor der Schlusssirene Frederik Tiffels den Puck hinter die Linie brachte, zitterten sich beide Teams in die Overtime.

Nach einer torlosen Verlängerung sorgten Marcel Barinka und Jason Akeson für die Entscheidung zu Gunsten der Haie im Penaltyschießen.

(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Düsseldorfer EG vs. Iserlohn Roosters (0:0; 2:3; 0:0)

(Fotos: Sebastian Sendlak / DeFodi)

In einer offensiv starken Begegnung ließen beide Seiten im ersten Spielabschnitt gute Chancen liegen. Gerade in den insgesamt drei Überzahlspielen taten sich zahlreiche Gelegenheiten auf.

Anders lief es im zweiten Drittel, Alex Barta nutzte bereits in der 23. Minute das Powerplay zum verdienten 1:0 der DEG.

Die Antwort folgte auf dem Fuße. In der 25. Minute egalisierte Ryan O´Connor das Ergebnis und brachte so seine Roosters, unter dem neuen Headcoach Brad Tapper (Bild), besser in die Begegnung.

Die Sauerländer erhöhten jetzt den Druck und brachten die Rheinländer erstmalig so richtig in Schwimmen. In der 31. und 34. Minute sorgten die Roosters durch Treffer von Bailey und Grenier mit einem Doppelschlag für hängende Gesichte rbei der DEG. Die aber antwortete nun auch. Maximilian Kammerer machte durch sein Tor in der 36. Minute die Begegnung wieder spannend.

Noch vor der letzten Pause wurde der Kasten von Iserlohns Goalie Andi Jenike unter Beschuss genommen. Die Roosters aber sicherten die Führung und konnten auch das Schlussdrittel unbeschadet überstehen.

(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

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