Die Kölner Haie haben das NRW-Duell gegen die Iserlohn Roosters in der Verlängerung mit 3:2 für sich entscheiden können.

Es war kein schönes Spiel, was die Haie und die Roosters da aufs Eis der LanXess Arena gezaubert haben. Auch wenn es im ersten Drittel offensiv in beide Richtungen ging, scheinen so langsam die Schlittschuhe schwer zu werden.

Trotz eines augenscheinlich ausgeglichenen Spielabschnitts nutzten die Haie ihre erste Chance i Powerplay durch Landon Ferraro, der in der 4. Minute zur frühen Führung traf. nur eine Minute später erhöhte dann Pascal Zerressen auf 2:0.

Es wurde jetzt etwas hakeliger, wobei die Schiedsrichter jede noch so kleine Konfrontation im Keim erstickten.

Im Mittelabschnitt machten die Roosters eine bessere Figur als die Gastgeber und verkürzten nur wenige Sekunden nach Wideranpfiff auf 1:2. Iserlohn musste in der Folge aber zu oft in Unterzahl agieren, was den Haien ein wenig Luft verschaffte.

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So wirklich wollte im letzten Drittel kein Team stechen. Vor dem Tor wirkten die Roosters zu schwach, in den Zweikämpfen hingegen verloren die Haie zu viele Pucks. Während die Gastgeber so die Vorentscheidung liegen ließen, rannten die Roosters dem Ausgleich hinterher, ohne dabei wirklich den letzten Biss zu zeigen.

Erst in der 58. Minute gelang Joel Lowry der entscheidende Treffer, um wenigstens die Overtime zu erreichen. In der Verlängerung dann zeigen beide Teams wieder mehr Offensiv-Action und erspielten sich so gleich mehrere Chancen. Das Glück und den Extrapunkt sicherten sich die Haie durch einen Treffer von James Sheppard in der 64. Minute.

(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

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