Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat die ersten beiden Spiele bei der Eishockey-WM deutlich für sich entschieden.

Bereits am Freitag hat sich das DEB-Team im Spiel gegen Italien von seiner besten Seite gezeigt. Nach einer ruhigeren Anfangsphase konnte Tom Kühnhackl in der 16. Minute das Torfestival an diesem Abend eröffnen.

Italien konnte im ersten Spielabschnitt noch ein wenig dagegenhalten und überraschte das deutsche Team mit einem Doppelschlag durch Alex Petan und Luca Frigo in der 18. und 19. Minute. DEB-Kapitän Moritz Müller egalisierte jedoch noch vor der Pause die Partie.

Im zweiten Drittel schlug die Stunde der Deutschen Nationalmannschaft. Tobias Rieder läutete das Schützenfest in der 25. Minute ein. Es folgten Treffer von Frederik Tiffels (28.), Marcel Noebels (36. und 39.), sowie Lukas Reichel (38.) gegen inzwischen völlig überforderte Italiener.

Die Begegnung war gelaufen und Coach Toni Söderholm lies das Team eine Gangart zurückschalten.

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Nach dem 8:2 durch Matthias Plachta betrieben Anthony Bardaro und Daniel Frank noch Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt setzte Leo Pföderl in der 49. Minute zum 9:4 Endstand.

Erster Sieg seit 14 Jahren

Nicht einmal 24 Stunden nach dem Spiel gegen Italien wartete mit Norwegen der nächste Gegner auf das DEB-Team. Bei den Buchmachern ging Deutschland erstmalig seit vielen Jahren als Favorit in diese Begegnung, hat man doch seit nun mehr 14 Jahren gegen Norwegen nicht mehr gewonnen.

Das sollte sich an diesem Tag ändern: 16 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels bugsierte Matthias Plachta die Scheibe über die Torlinie zum verdienten 1:0. Das Team von Toni  Söderholm war jetzt heiß und legte im zweiten Spielabschnitt direkt nach. Leon Gawanke (24.), Leo Pföderl (27.) und Lukas Reichel (31.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Norwegen lies nicht locker, scheiterte jedoch an Mathias Niederberger, der an diesem Tag den Kasten der deutschen hütete. In der 37. Minute jedoch überwand Emil Lilleberg den Schlussmann.

Das DEB-Team lies sich nicht beeindrucken und blieb seiner Linie treu. Lean Bergmann sorgte in der 45. Minute für den Schlusspunkt zum 5:1.

„Der Gegner hat uns mehr gefordert als Italien“, so Toni Söderholm nach dem zweiten WM-Auftritt. „Es war aber auch einfacher, im Rhythmus zu bleiben, weil das Tempo des Spiels insgesamt höher war. Wir haben eine sehr solide Leistung gezeigt und müssen jetzt genauso analysieren und den nächsten Gegner vorbereiten wie sonst auch. Die Spielanlage von Norwegen lag uns. Es gibt immer Verbesserungspotenzial, aber im Großen und Ganzen haben die Jungs ein Lob verdient, wir wollten eine konstante Steigerung sehen von Spiel eins zu zwei.“

 

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