Zweiter Spieltag in der European League of Football und ein deutlicher Heimsieg der Centurions in Köln. In Stuttgart sorgt eine Beleidigung für Diskussionen, auch einen Tag nach dem Spiel.

„Trash Talk“ gehört im Football einfach dazu. Was aber, wenn die fallenden Worte rassistischer Natur sind ? Der Stuttgarter Quarterback Jacob Wright lies sich zu diesem Ausbruch im Spiel gegen die Frankfurt Galaxy hinreißen und musste einen Tag später mit den Konsequenzen leben.

Nach Beratung der ELF mit den beiden Teams und auch den Schiedsrichtern blieb nur eine Lösung: Der Spielmacher wurde für den Rest der Saison gesperrt. Auch Surge reagierte und warf den Quarterback direkt aus dem Team. Was aber fehlt, ist ein Statement zur Schiedsrichter-Entscheidung, denn der eigentliche Skandal war die Rücknahme der Ejection während der Partie der Stuttgarter am Sonntag.

„Black Pussy“ war der Ausdruck Wrights gegen einen Spieler der Galaxy, die die Begegnung deutlich mit 42:20 gewannen. Auch die deftige Pleite der Surge rechtfertigt kaum solch eine Beleidigung, so dass auch die Schiedsrichter zunächst vollkommen nachvollziehbar mit einer Ejection des Spielmachers reagierten. Dann aber folgte eine Diskussion und die Unparteiischen nahmen die Entscheidung zurück. Wright durfte, zur Verwunderung der Zuschauer, weiterspielen. Diese Aktion wurde auch bei der Entscheidung der Liga gegen den Quarterback nicht erklärt.

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Kölns Defense hält Dragons stand

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Im Spiel der Cologne Centurions gegen die Barcelona Dragons dominierten lange Zeit die Verteidigungsreihen. Erst spät konnte Köln sich mit einigen Einzelaktionen in Front bringen. In einem Spiel ohne echte Höhepunkte sorgten viele Strafen für Raumgewinne bei den Domstädtern. Beide Teams hatten Schwierigkeiten im Spielaufbau. Viele unvollständige Pässe nahmen den Spielfluss aus der Begegnung. 3.000 Zuschauern war dies jedoch egal.

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Im dritten Spiel des Spieltags gewannen die Panthers Breslau mit 54:28 gegen die Leipzig Kings ihr Heimspiel.

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