In den letzten Tagen mussten sowohl die Red Bulls aus München, als auch die Adler Mannheim in Iserlohn die Punkte liegen lassen. Den Roosters liegen die Top-Teams.

Es war kein wirklich attraktives Spiel am Samstag am Seilersee. Zu viele Strafen, insbesondere bei den Adlern, sorgten für wenig Spielfluss. Nach einem offensiven Beginn der Gäste kam Iserlohn immer besser in die Partie und ging durch einen Powerplay-Treffer von Joe Whitney verdient mit 1:0 in Führung.

Mannheim verbrachte auch das zweite Drittel teilweise auf der Strafbank. Die Roosters verpassten es in dieser Phase, die Führung auszubauen, so dass man befürchten musste, dass man sich irgendwie über die Ziellinie retten wollte. Als im Schlussabschnitt die Roosters ebenfalls mehrere Strafen kassierten konnten aber auch die Adler kein Kapital daraus erzielen. Statt dessen konnte sich Nicholas Shilkey in der 53. Minute in Szene setzen und zum 2:0 Endstand einnetzen.

Die Iserlohn Roosters haben mit dem Spiel die Serie der Mannheimer nach sechs Siegen in Folge beenden können und die Adler von der Tabellenspitze verdrängt. Andreas Jenike feierte vor 3644 Zuschauern seinen ersten Shoot-Out der Saison.

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(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Linienrichter kracht mit Plachta zusammen

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Einen Zwischenfall gab es kurz vor der zweiten Pause. Auf dem Weg zum nächsten Bully-Punkt krachte Linienrichter Andreas Kowert mit dem Adler-Spieler Matthias Plachta zusammen und blieb mehrere Minuten regungslos auf dem Eis liegen.

Nach dem Spiel gab es zumindest eine vorsichtige Entwarnung. Kowert war ins Krankenhaus verbracht worden, wo er aber ansprechbar war. Auch von uns aus daher Gute Besserung !

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