Ein erneuter Riesen-Knall bei den Krefeld Pinguinen. Kapitän Martin Schymainski verlässt den Verein.

Mit emotionalen Worten verabschiedete sich am Nachmittag Martin Schymainski von den Fans in Krefeld. Seit 9 Jahren war der 35-jährige gebürtige Duisburger für den DEL-Club auf dem Eis. Eine lange Zeit in diesem Sport. Ein dankendes Wort an den Verein? Fehlanzeige!

„Wir haben viele Gespräche mit Martin geführt, nachdem er den Wunsch geäußert hatte, eine neue Herausforderung zu suchen“, so Pinguine Geschäftsführer Sergey Saveljev. „Letztlich haben sich beide Parteien darauf verständigt den Vertrag einvernehmlich aufzulösen. Wir wünschen Martin bei seinen neuen Herausforderungen und auf seinem weiteren sportlichen Weg alles Gute.“

Sein Weg wird zu einem „alten Bekannten“ führen. Zunächst war es nur ein Gerücht, jetzt ist es amtlich: Schymainski wird bei den Iserlohn Roosters anheuern, wo er bereits von 2006 bis 2008 aktiv war. Bereits am Freitag das Duell zwischen den Roosters und den Pinguinen dürfte ein ganz besonderes Derby werden.

„Schymmi bringt viel Energie und Erfahrung aufs Eis und wir bekommen mit ihm auch einen tollen Charakter. Er ist in jeder Reihe einsetzbar und gibt uns wichtige Kadertiefe und Variabilität“, freut sich Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer auf den Neuzugang.

wave.inc

Am Niederrhein galt Schymainski als ein absoluter Publikums-Liebling, nicht nur aufgrund seines Kampfgeistes auf dem Eis. Für Iserlohn entschied sich der 35-Jährige dann jedoch auch aufgrund des Umfeldes: „Wenn man mit Iserlohn mal kurz vor dem Playoff-Halbfinale stand, will man da wieder hin. Ich bin sehr froh, dass sich diese Gelegenheit ergeben hat und wir haben gemeinsam Einiges vor“, freut sich der Stürmer auf sein erneutes Engagement am Seilersee.

Die Krefeld Pinguine stellten in der Info auf Facebook klar, dass man „entgegen anderslautenden Meldungen der örtlichen Presse keine weiteren Personalabgänge planen würde und auch die wirtschaftliche Gesamtsituation der Pinguine unverändert stabil sei.“

Alleine in den letzten Monaten sind mit Daniel Pietta, Thorsten Ankert und nun Martin Schymainski drei Identifikationsfiguren aus Krefeld weggezogen.

 

Sport Mobil