Da ist es schon wieder passiert: Die Iserlohn Roosters verlieren ihr Spiel bei den Kölner Haien trotz einer 3:0 Führung.

Es war kein schönes Spiel, was die 10.000 Zuschauer in der LanXess Arena in den ersten 40 Minuten zu sehen bekamen. Viele Fehlpässe und wenig zwanghafte Torschüsse auf beiden Seiten bestimmten die Szenen.

Der frühe Treffer durch Sena Acolatse in der 4. Minute War verdient für die Gäste aus dem Sauerland, die in der Defensive sicher standen und sich auch auf Hannibal Weitzmann verlasen konnten an diesem Abend.

Im zweiten Durchgang wurde Köln deutlich stärker, konnte aber den Schlussmann der Roosters nicht überwinden. Dafür sorgte aber der ehemalige Kölner Colin Ugbekile für das 2:0 und das einzige Highlight in den zweiten 20 Minuten.

Iserlohn heimste sich einige unnötige Strafen ein, konnte jedoch im Schlussdrittel durch Tim Bender auf 3:0 erhöhen. Die vermeintliche Entscheidung?

Mit Nichten, denn ein weiteres Überzahlspiel der Haie zehn Minuten vor dem Ende nutzte Kölns Cheftrainer Uwe Krupp für die Brechstange. Goalie Mirko Pantkowski ging vom Eis, so dass die Haie mit zwei Spielern mehr durch den Ex-Iserlohner Jon Matsumoto den Anschlusstreffer erzielen konnten.

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Das Spiel war wieder offen.

Es entwickelte sich ein Sturmlauf der Haie. Weitzmann wurde zum tragischen Helden des Tages, denn bei 68 Schüssen auf den Kasten der Roosters musste der Goalie dann doch noch zwei Mal hinter sich greifen.

Es folgte die Overtime wo Andreas Thuresson und Landon Ferraro den Zusatzpunkt klarmachen konnten. Weitzmann war enttäuscht: „Auf die Leistung kann ich mir auch nichts  kaufen“, resümierte der Goalie gegenüber Magenta Sport.

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(c) Jenny Musall / DeFodi Images

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