Roosters schlagen Ingolstadt zum Saisonabschluss
Mit einem 5:3 gegen den ERC Ingolstadt beenden die Iserlohn Roosters die DEL-Hauptrunde. Ausschlaggebend ist ein starkes zweites Drittel am Seilersee.
Mit einem Heimsieg verabschieden sich die Iserlohn Roosters aus der Saison 2025/26 der PENNY DEL. Am letzten Spieltag schlagen die Sauerländer den ERC Ingolstadt mit 5:3. Entscheidenden Anteil am Erfolg hat ein dominantes zweites Drittel. Während die Roosters die Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis beenden, richten die Gäste den Blick bereits auf die anstehenden Play-offs. Dort trifft der ERC im Viertelfinale auf den EHC Red Bull München.
Frühe Führung und schnelle Antwort der Gäste
Am 52. und letzten Spieltag der PENNY DEL empfangen die Iserlohn Roosters den ERC Ingolstadt in der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee. 4.967 Zuschauer verfolgen das Duell, in dem die Gäste zunächst mehr Druck auf das Tor von Andreas Jenike ausüben. Zählbares springt daraus jedoch zunächst nicht heraus. Stattdessen erhalten die Sauerländer nach einem hohen Stock von Philipp Krauß früh ein Überzahlspiel. Dennoch dauert es bis zur elften Minute, ehe die Hausherren erstmals jubeln können. Daniel Fischbuch verwertet ein Zuspiel von Eric Cornel und Anthony Camara und bringt den IEC in Führung.
Die Antwort der Gäste lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Bully gelangt der Puck vor das Tor der Roosters, wo Daniel Pietta seinen Schläger nur noch in die Flugbahn halten muss. Der abgefälschte Schuss bedeutet den Ausgleich zum 1:1. Kurz vor der ersten Drittelpause schlagen jedoch erneut die Gastgeber zu. Christian Thomas trifft gut zwei Minuten vor dem Ende des Abschnitts zur erneuten Führung für Iserlohn.
Dominantes zweites Drittel bringt die Entscheidung
Der Mittelabschnitt beginnt zunächst mit einer Unterzahl für die Roosters, da Macoy Erkamps wegen hohen Stocks auf der Strafbank sitzt. Dennoch entwickelt sich das zweite Drittel klar zugunsten der Sauerländer. Binnen 49 Sekunden erhöhen die Gastgeber auf 4:1 und verschaffen sich damit eine komfortable Ausgangsposition. Die Gäste geraten zunehmend unter Druck.
Daniel Pietta beschreibt die Situation später gegenüber MagentaTV: „In der Auszeit hat unser Coach gesagt, dass es nicht sein kann, dass wir Nico Pertuch da so alleine lassen.“ Der Trainer habe gefordert, wieder füreinander einzustehen und kompakter zu verteidigen. Dennoch gelingt es den Gästen nicht, das Spiel zu stabilisieren. Kurz nach der Auszeit nutzt Henrik Törnqvist ein weiteres Powerplay zum 5:1.
Ingolstadt richtet den Blick auf die Play-offs
Erst gegen Ende des zweiten Drittels gelingt dem ERC Ingolstadt eine Reaktion. Leon Hüttl verkürzt nach 38 Minuten auf 5:2 und hält die Partie zumindest statistisch offen. Am Spielverlauf ändert sich jedoch wenig, denn die Roosters behalten weiterhin die Kontrolle über weite Strecken des Spiels.
Im Schlussabschnitt investieren die Gäste noch einmal mehr, verbringen allerdings auch viel Zeit auf der Strafbank. Die Roosters können daraus keinen weiteren Nutzen ziehen. Kurz vor Spielende erzielt Ingolstadt noch das 5:3, das Ergebnis bleibt jedoch nur Ergebniskorrektur. Mit Blick auf die kommende Runde sagt Pietta: „Vielleicht kam der Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt.“ Für Ingolstadt beginne nun die Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen München.
Abschiede und Ausblick bei den Roosters
Für die Iserlohn Roosters markiert die Partie zugleich den Abschluss einer Saison, in der die Chance auf die Play-offs bereits in der ersten Hälfte der Spielzeit vergeben worden ist. Dennoch verabschieden sich die Sauerländer mit einem Erfolgserlebnis von ihrem Publikum. Besonders emotional gestaltet sich der Abend für Daniel Fischbuch, der den Club verlassen wird.
„Ich habe mich mit gemischten Gefühlen von der Kulisse verabschiedet“, sagt der Stürmer nach dem Spiel. Einerseits freue er sich über den Sieg zum Abschluss, andererseits habe die Mannschaft in der Saison ihr Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft. Fischbuch zeigt sich dennoch optimistisch: „Wenn wir so weitermachen, können wir nächstes Jahr eine Top-Ten-Mannschaft sein.“ Neben ihm verlassen auch Eric Cornel und Taro Jentzsch den Club, während Tyler Boland eine weitere Saison am Seilersee bleibt.
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