Iserlohn Roosters mit einem wichtigen Sieg
Iserlohn Roosters mit einem wichtigen Sieg

(c) Sebastian Sendlak

Zuletzt geändert: 31. Oktober 2026Von Schlagwörter: ,

Die Schwenninger Wild Wings kassieren am 13. Spieltag der Penny DEL die nächste Pleite in NRW. Bei den Iserlohn Roosters unterliegen die Gäste mit 2:4 am Seilersee.

Am 13. Spieltag in der Penny DEL 2026/27 setzt es für die Schwenninger Wild Wings die nächste bittere Niederlage in Nordrhein-Westfalen. Nachdem die Schwarzwälder zuvor bei den Krefeld Pinguinen mit 0:6 unter die Räder gekommen sind, gibt es nun auch am Seilersee nichts zu holen. Die Iserlohn Roosters setzen sich vor heimischer Kulisse mit 4:2 gegen die Gäste durch. Roosters-Trainer Stefan Nyman zieht nach dem Erfolg ein zufriedenes Fazit. „Wir haben genauso gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben“, lautet das Fazit von Roosters-Trainer Stefan Nyman nach dem Spiel.

Hinter den Sauerländern liegt eine unruhige Zeit mit deutlicher Kritik aus der eigenen Kurve. Nach dem jüngsten Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers haben die Zuschauer ihren Unmut mit gellenden Pfiffen kundgetan und die Halle vorzeitig verlassen. Unter den 4.103 Besuchern in der Eissporthalle, abzüglich des vollbesetzten Schwenninger Fanblocks, herrscht zunächst Ernüchterung. „Wir woll’n euch kämpfen seh’n“, hallt es von den Rängen. Die Mannschaft zeigt sich von der Aussprache unter der Woche jedoch wachgerüttelt und investiert viel Laufbereitschaft.

Iserlohn Roosters belohnen sich am Seilersee mit der Führung

Die Hausherren setzen den Matchplan von Beginn an mit viel Druck auf das Schwenninger Gehäuse um. Schwenningens Trainer Steve Walker sieht den engagierten Beginn des Gegners kommen. „Iserlohn ist genauso rausgekommen, wie wir es erwartet haben“, sagt Schwenningens Chef an der Bande, Steve Walker. Nach einem torlosen ersten Powerplay erlöst Justin Scott die heimischen Fans nach dem Powerbreak mit dem Führungstreffer. Der Puck rutscht irgendwie an Goalie Joacim Eriksson vorbei über die Linie, womit der knappe Vorsprung zur ersten Pause steht.

Nach dem Seitenwechsel erwischen die Blau-Weißen einen Start nach Maß und bauen die Führung nach 41 Sekunden aus. Erneut befördert Justin Scott die Scheibe nach Vorarbeit von Christian Thomas und Tyler Boland ins Netz. Danach finden die Gäste besser in die Partie und markieren durch Hakon Hänelt in der 29. Minute den Anschluss. In der 33. Minute nutzt Curtis Valk kurz vor Ablauf einer Strafzeit gegen Peter Spornberger die Gelegenheit und überwindet Roosters-Schlussmann Hendrik Hane zum 2:2. Kurz vor der zweiten Sirene schlägt Iserlohn jedoch zurück und erzielt das psychologisch bedeutsame 3:2.

Blitzstart im Schlussabschnitt entscheidet das Duell am Seilersee

Auch im Schlussdrittel gelingt den Gastgebern ein früher Wirkungstreffer nach nur 21 Sekunden. Tyler Boland schließt erfolgreich ab und baut den Vorsprung auf 4:2 aus. Die Partie verläuft zunehmend hitzig und beschert Schwenningen 14 sowie den Gastgebern zwölf Strafminuten. Kurz vor Ende geraten Mac Hollowell und Curtis Valk aneinander und tragen den Konflikt mit den Fäusten aus, was beiden Akteuren eine Strafe einbringt. Die Schwenninger Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers bringt vor dem Abpfiff keine Wende mehr.

Die beiden Trainer heben nach Spielende unterschiedliche Schlüsselphasen der intensiven Begegnung hervor. Steve Walker bemängelt den fehlenden Zugriff seines Teams nach der Aufholjagd. „Ich finde, wir hatten im zweiten Drittel angefangen, in der offensiven Zone richtig Momentum aufzubauen. Deshalb ist es schade, dass wir das nicht ins dritte Drittel mitnehmen konnten. Aber man muss Iserlohn auch Anerkennung zollen. Sie haben uns unter Druck gesetzt, die Scheiben zum Tor gebracht und waren mit ihren Spielern vor dem Tor präsent. Das war heute definitiv der Unterschied, gerade bei ihrem Spiel in der offensiven Zone“, so Walker nach dem Spiel. Stefan Nyman betont hingegen den günstigen Zeitpunkt der eigenen Treffer im zweiten und dritten Spielabschnitt. „Psychologisch gesehen war das 3:2 am Ende des zweiten Drittels und das frühe Tor im Schlussabschnitt, hat dazu geführt, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das dritte Drittel war auch von unserer Seite aus ein gutes.“

Bilder Iserlohn Roosters gegen Schwenninger Wild Wings am 13. Spieltag in der Penny DEL 2026/27

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(C) Sebastian Sendlak/Jenny Musall

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