Teil zwei des Doppelspieltags und ein Comeback der Skyliners, während Bonn und Hagen erneut einbrechen und so auf die Verliererstraße geschickt werden. Bayreuth sichert sich die Punkte im kleinen Franken-Derby, Gießen gewinnt souverän gegen Braunschweig.

Fraport Skyliners vs. Eisbären Bremerhaven 84:79 (36:29)

Die Nordlichter konnten bei den Fraport Skyliners nicht an den Sieg am Freitag gegen Hagen anknüpfen. Nach einem verschlafenen Anfangsviertel erkämpften sich die Hessen einen satten Vorsprung und konnten sich sogar einen kleinen Einbruch kurz vor der Halbzeit leisten. Als Bremerhaven in der Mitte des dritten Spielabschnitts ausglich, konnten die Frankfurter noch einmal das Tempo anziehen und die Partie für sich entscheiden.

FRA Klaus Perwas (Co-Trainer): „Ich bin froh, dass wir einen guten Start geschafft haben. Unsere Energie und Intensität haben uns gut ins Spiel kommen lassen. Das macht für uns den Unterschied aus. Ein wenig unzufrieden bin ich mit dem Ende der ersten Halbzeit. Wir wussten, dass Bremerhaven genug Spieler hat, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Die zweite Halbzeit war dann ein häufiges Auf und Ab, manchmal auch ein wenig glücklich. Ich denke aber auch, dass wir verdient gewonnen haben. Luft nach oben haben wir aber noch an beiden Enden des Spielfeldes.“

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BRE Sebastian Marchowski: „Glückwunsch an Frankfurt zu einem letztlich verdienten Sieg. Sie haben in der Verteidigung viel investiert und mit der Intensität gespielt, die es benötigt, um zu gewinnen. Gefühlt hatten wir im ersten Viertel mehr Ballverluste als Punkte. Mit der Zeit sind wir dann besser ins Spiel gekommen, haben aber nie den richtigen Zugriff bekommen. In den entscheidenden Momenten hatten wir dann einige Ballverluste. Man hat gemerkt, dass wir, als junges Team, noch viel zu lernen haben und in unserer Entwicklung noch nicht so weit sind, um solch ein Auswärtsspiel zu gewinnen.“

Phoenix Hagen vs. Science City Jena 70:83 (24:43)

Nach einem erneuten kollektiven Einbruch im zweiten Spielabschnitt (9:26 Punkte) war das Spiel gegen den Aufsteiger aus Jena bereits frühzeitig gelaufen. Hagen schien sich ohne erkennbares System zwar noch einmal gegen die Niederlage zu stemmen, aber Bell und Co waren nicht mehr in der Lage, im dritten Spiel endlich den ersten Sieg einzufahren. Für den positiven Monent konnten nur die Hagener Fans sorgen, die in einer Choreografie das 50-Jährige Bestehen ihrer Ischelandhalle feierten.

 

HAG Ingo Freyer: „Glückwunsch an Jena. Wir sind das Spiel konzentriert angegangen und haben zunächst so gespielt, wie wir es vorhatten. Leider haben wir dann einige einfache Würfe am Brett liegengelassen. Wie in Bremerhaven im vierten Viertel haben wir jetzt im zweiten Viertel mit minus 17 Punkten die Kontrolle verloren. Aus der Halbzeit sind wir sehr aggressiv herausgekommen, haben alles gegeben und auch die zweite Halbzeit gewonnen. Wenn du aber das Rebound-Duell verlierst, zu viele Turnover hast und schlechte Wurfquoten, kannst du kein Spiel gewinnen.“

JEN Björn Harmsen: „Ich bin sehr, sehr stoz auf meine Jungs. Nach der anfänglich schwierigen Phase im Spiel haben sie alles rausgeholt und den Fokus hochgehoben. Wir haben clever gespielt. Es ist ja unsere Stärke, dass einige Jungs schon lange dabei sind. Unser wichtigstes Ziel war, keine Stimmung entstehen zu lassen. Von Anfang an wollten wir mit einer aggressiven Verteidigung Hagen das Leben schwer machen. Das ist uns gelungen. Mit der Führung zur Halbzeit hatten wir ein gutes Polster, das auch veranwortlich dafür war, dass wir das Spiel nach Hause gebracht haben.“

Die weiteren Ergebnisse:

MHP Riesen Ludwigsburg vs. Telekom Baskets Bonn 82:68
Giessen 46ers vs. Basketball Löwen Braunschweig 80:62
medi Bayreuth vs. s’Oliver Würzburg 83:71

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