Dirk Nowitzki mit seinem Mavericks und auch Dennis Schröder mit seinen Atlanta Hawks sind gleichermaßen dem Abwärtstrend ihrer Teams verfallen. Während Atlanta jedoch zu Beginn der Saison einige Siege einfahren konnte, hat Dallas nunmehr zwei Siege bei 13 Niederlage auf dem Konto und ist derzeit das schlechteste Team der NBA.

Dirk schlägt Alarm in Dallas

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Dirk Nowitzki (c) Sebastian Sendlak

Den verpatzten Saisonstart kann in Dallas niemand mehr klein-reden. Zwei Siege aus 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache und auch der Deutsche Dirk Nowitzki nimmt kein Blatt mehr vor den Mund: „Wir müssen besser werden. Wir haben nicht genug dafür getan, um konkurrenzfähig zu sein.“. Auch sein Coach Rick Carlisle machte seinem Ärger nach der Hammer-Pleite in Cleveland (90:128) Luft: „Das war eine schreckliche Leistung von uns.“

Bei den Cavaliers und LeBron James wurde das Team aus  Texas wahrlich vorgeführt. Bereits frühzeitig betrug der Vorsprung der Cavs mehr als 30 Punkte und das Team der Mavs war zu keiner Zeit in der Lage, Diesen Abstand zu verkürzen. Erst im Schlussviertel lies der Druck der Gastgeber nach und so blieb die Niederlage vom Ergebnis her noch „human“.

Atlanta mit vier Niederlagen in fünf Spielen
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Dennis Schröder (c) Sebastian Sendlak
wave.inc

Nach dem guten Saisonstart der Hawks kassierte das Team von Dennis Schröder in den letzten fünf Partien satte vier Niederlagen und ist somit in einer Mini-Krise angekommen. Auch der deutsche Point Guard scheint derzeit nicht in Form zu sein. Schröder kam bei den Utah Jazz auf sechs von 19 Treffern aus dem Feld, was jedoch im Vergleich mit seinen Teamkollegen (27,5 % Feldwurfquote) noch super war.

Schröder zeigte zu Beginn der Partie bei den Jazz eine ordentliche Leistung und kam im ersten Spielabschnitt bereits auf 12 Zähler. Dann aber flachte das Spiel ab und zwei Runs der Gastgeber entschieden die Begegnung. Am Ende fiel das Ergebnis mit 68:95 entsprechend deutlich aus.

Paul Zipser erhält nur wenig Spielpraxis

Die Einsatzzeiten des neuen NBA-Forwards Paul Zipser sind auch nach 16 Spielen überschaubar. Oft wird der deutsche Nationalspieler erst in den Schlussminuten eingewechselt und hat dabei nur wenige Gelegenheiten an Punkte zu kommen. Bislang konnte Zipser erst in fünf Begegnungen 26 Minuten auf dem Parkett zeigen, was in ihm steckt. Bei den Clippers saß Zipser erneut auf der Bank, konnte aber aufgrund von Rückenproblemen nicht ins Geschehen eingreifen.

Österreicher mischt Toronto auf

Im Gegensatz zu Paul Zipser kann sich der erste Österreicher in der NBA bei den Toronto Raptors offensichtlich besser durchsetzen. Jakob Poeltl wurde in den acht Spielen bislang sogar zwei Mal als Starter aufgestellt und erzielte bislang 30 Punkte in 131 Spielminuten. Poeltl hatte somit bislang maßgeblichen Anteil an der positiven Statistik der Kanadier, die mit 10 Siegen und sechs Niederlagen im Mittelfeld der Liga stehen.

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