Aufgrund der Situation, haben wir uns dazu entschlossen, die beiden Pressemitteilungen der easyCredit BBL sowie von Phoenix Hagen unverändert zu posten. Wichtig ist uns, dass beide Seiten gelesen werden, um die verschiedenen Ansichtspunkte zu erkennen.


Der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA wird als Träger von Phoenix Hagen mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen. Grund dafür ist die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die verbleibende Spielzeit 2016/2017 sowie auch der fehlende Nachweis, dass die anstehenden Begegnungen bei den MHP RIESEN Ludwigsburg (4. Dezember) und zuhause gegen die Basketball Löwen Braunschweig (10. Dezember) definitiv ausgetragen werden können. Dieser Nachweis war vom BBL-Lizenzligaausschuss bis zum Stichtag 30. November (14.00 Uhr) gefordert und von den Verantwortlichen von Phoenix Hagen nicht erbracht worden.

Abschied in Hagen am 10.12. gegen Braunschweig (c) Sebastian Sendlak
Abschied in Hagen  
(c) Sebastian Sendlak

Dies hat zur Folge, dass der Teilnahmerechtsvertrag am BBL-Spielbetrieb gemäß BBL-Lizenzstatut „aus wichtigem Grund“ ebenfalls mit sofortiger Wirkung gekündigt wird. Für Phoenix Hagen besteht die Möglichkeit, gegen diese Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.

Gemäß BBL-Spielordnung wird der Verein Phoenix Hagen in der Tabelle nicht mehr geführt. Die bisher ausgetragenen Spiele werden aus der Wertung genommen.  Nach den Regularien der BBL-Ausschreibung § 5, Ziffer 3 nimmt der Klub, dessen Teilnahmerecht erloschen ist, in der offiziellen Abschlusstabelle, die nach dem Ende der Hauptrunde Anfang Mai 2017 erstellt wird, den letzten Tabellenplatz ohne Wertung ein und steht damit als erster Absteiger der Saison 2016/2017 fest. Der Liga-Spielbetrieb wird nunmehr mit 17 Mannschaften fortgeführt. Die Teams, die gegen Hagen hätten antreten müssen, haben an dem jeweiligen Spieltag spielfrei.

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ec_bblDer Geschäftsführer der easyCredit BBL, Dr. Stefan Holz, äußerte sich wie folgt über die Entscheidung des Lizenzligaausschusses:

„Uns war es wichtig sicherzustellen, dass die beiden kommenden Gegner von Phoenix Hagen, Ludwigsburg und Braunschweig, Planungssicherheit hinsichtlich der Austragung haben. Schließlich geht es auf Seiten dieser Mannschaften um nicht unerhebliche Einnahmen und Ausgaben. Insofern ist die Entscheidung des Lizenzligaausschusses, die Lizenz mit sofortiger Wirkung zu entziehen, konsequent und richtig. Der Lizenzentzug als solcher ist ohnehin unvermeidlich.

Die Hagener Verantwortlichen haben es offensichtlich nicht geschafft, den Klub so aufzustellen, dass er die Auflagen und Bedingungen zur Lizenzerteilung dauerhaft und nachhaltig erfüllen konnte. Wir als Liga-Organisation mit unseren Organen werden diesen Fall aber auch zum Anlass nehmen, uns kritisch mit unseren Prüfverfahren auseinanderzusetzen – insbesondere wenn wie in diesem Fall, ein Klub bereits nach wenigen Spieltagen seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verliert.“

Quelle: easyCredit BBL


Phoenix strebt weiter Pro A-Teilnahme an

Der Lizenzligaausschuss der easyCredit Basketball Bundesliga hat der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA als Träger von Phoenix Hagen mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen. Die Entscheidung wird begründet mit der fehlenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die verbleibende Spielzeit 2016/2017 sowie mit dem fehlenden Nachweis, dass die anstehenden Begegnungen bei den MHP RIESEN Ludwigsburg (4. Dezember) und zuhause gegen die Basketball Löwen Braunschweig (10. Dezember) definitiv ausgetragen werden können. Die Teilnahme an der 2. Bundesliga ProA in der Saison 2017/2018 bleibt aber weiter das Ziel des Klubs.

Phoenix Hagen stellt demnach mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb ein. Bereits am Sonntag in Ludwigsburg wird das Team nicht mehr antreten. Gemäß BBL-Spielordnung wird der Klub in der Tabelle nicht mehr geführt. Die bisher ausgetragenen Spiele werden aus der Wertung genommen. Nach den Regularien der BBL-Ausschreibung nimmt Phoenix Hagen in der offiziellen Abschlusstabelle, die nach Ende der Hauptrunde erstellt wird, den letzten Tabellenplatz ohne Wertung ein und steht damit als erster Absteiger der Saison 2016/2017 fest.

bbl_0004-1024x683Patrick Seidel, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, erklärt: „Die aktuelle Entwicklung ändert nichts an dem Vorhaben, über den Weg der Insolvenz in Eigenverwaltung und als erster sportlicher Absteiger geltend, zum 31.03.2017 einen Lizenzantrag für die 2.Basketball Bundesliga ProA stellen zu dürfen. Unser Ziel bleibt unverändert: Es gilt weiterhin, die Summe von 250.000 Euro heute bis Mitternacht zu akquirieren und damit dem Sachwalter vor dessen Gang zum Amtsgericht Hagen am Donnerstag präsentieren zu können.“

Der Geschäftsführer der easyCredit BBL, Dr. Stefan Holz, äußerte sich wie folgt über die Entscheidung des Lizenzligaausschusses: „Uns war es wichtig sicherzustellen, dass die beiden kommenden Gegner von Phoenix Hagen, Ludwigsburg und Braunschweig, Planungssicherheit hinsichtlich der Austragung haben. Schließlich geht es auf Seiten dieser Mannschaften um nicht unerhebliche Einnahmen und Ausgaben. Insofern ist die Entscheidung des Lizenzligaausschusses, die Lizenz mit sofortiger Wirkung zu entziehen, konsequent und richtig. Der Lizenzentzug als solcher ist ohnehin unvermeidlich.“

Quelle: Phoenix Hagen

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