Den fünften Sieg in Folge feierte ALBA Berlin beim 92:82 bei den weiterhin heim-sieglosen Braunschweigern. Auffällig bei den Hauptstädtern waren Ermedin Kikanovic und Dragan Milosavljevic. Bei der Heimmannschaft wussten Carlton Guyton, Carlos Medlock und Geoffrey Groselle zu überzeugen, die sich für mehr als zwei Drittel der Punkte verantwortlich zeigten.

Basketball Löwen Braunschweig vs. ALBA Berlin 82:92 (48:47)

Von Beginn an zeigte Berlin eine dominierende Vorstellung und holte sich schnell eine 12-Punkte Führung ab. Dann aber wurden die Niedersachsen stärker und konnten sogar mit einer kleinen Führung in die Pause gehen.

Nach einem knappen dritten Spielabschnitt sollte die Schlussphase den Gästen aus der Bundeshauptstadt gehören. Hier verließ den Löwen die Kraft und Berlin zog davon.

BRA Frank Menz: „Wir wussten, dass Berlin gestärkt hier angekommen würde. Sie haben zuletzt gut im europäischen Wettbewerb, aber auch in der BBL gespielt. Wir waren auf einen schweren Gegner vorbereitet, und wollten versuchen, mit einem guten und knappen Spiel hier rauszugehen. Wir haben das versucht, auch lange als krasser Außenseiter gut mitgespielt. Aber uns hat die Erfahrung sowie Qualität gefehlt, die ALBA hat. Vor allem Kikanovic hat uns wie zuletzt schon Brendan Lane gezeigt, dass wir auf den großen Positionen gehandicapt sind. Aber wir bekommen dort jetzt Verstärkung und das ist wichtig. Jetzt müssen wir das heutige Spiel abhaken und uns auf Montag gegen Bremerhaven konzentrieren.“

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BER Ahmet Caki: „Vor dem Spiel wurde ich über Braunschweig gefragt und ich habe ihnen gesagt, dass sie gut spielen. Braunschweig hat u.a. gute Leistungen gegen Ulm und Würzburg gezeigt und ich wusste daher, dass es ein schwieriges Spiel werden würde. Wir sind gut ins erste Viertel gestartet, im zweiten hat Braunschweig übernommen. Das dritte Viertel war ausgeglichen, während wir im vierten das Spiel kontrolliert haben und es für uns entscheiden konnten. Aber es war schwer und ich möchte deshalb auch Braunschweig gratulieren, denn sie haben mit viel Biss und gut gespielt.“

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