Auch die Eisbären Berlin stecken in der Krise und fuhren am Freitag Abend die fünfte Niederlage in Folge ein. Bremerhaven spielte stark, konnte aber auch die Nürnberger nicht stoppen.

Pinguins Bremerhaven – Thomas Sabo Ice Tigers 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Zwei Spiele – zwei Niederlagen: Nürnberg tat sich im bisherigen Saisonverlauf schwer gegen DEL-Neuling Bremerhaven und auch im dritten Vergleich lief es nicht wirklich rund für die Franken. Zwar hatten die Ice Tigers mehr Spielanteile, doch ein Treffer wollte zunächst nicht gelingen. Erst nach dem Seitenwechsel konnte Brandon Prust (26.) die Gäste in Führung schießen und in der 32. Spielminute legte Steven Reinprecht den zweiten Treffer nach. Nürnberg blieb weiter am Drücker und Andrew Kozek (49.) sorgte für die Entscheidung. Für die Ice Tigers war es der neunte Sieg in Folge und Schlussmann Andreas Jenike blieb zum zweiten Mal ohne Gegentor.

Tore: 0:1 Brandon Prust (25:59), 0:2 Steven Reinprecht (31:39), 0:3 Andrew Kozek (48:17)

Eisbären Berlin – Kölner Haie 1:2 (1:0, 0:2, 0:0)

Nach vier Niederlagen in Folge wollten die Eisbären sich gegen Köln aus der Abwärtsspirale befreien und die Partie ging für die Hauptstädter gut los. Jamie MacQueen (13.) schoss die Hausherren in Front und das 1:0 hatte bis in den zweiten Abschnitt bekannt. Hier kamen die Berliner jedoch in der 27. Spielminute aus der Position und Christian Ehrhoff ließ sich bei diesem „Elfmeter“ nicht lange bitten. Sechs Minuten später fanden sich die Eisbären in Überzahl wieder, doch statt eines eigenen Treffers setzte es den Shorthander durch Nico Krämmer. Im Schlussdrittel ließ der KEC nichts mehr anbrennen und brachte den knappen Vorsprung sicher über die Zeit.

Patrick Dirksmeier

Tore: 1:0 Jamie MacQueen (12:50), 1:1 Christian Ehrhoff (26:02), 1:2 Nicolas Krämmer (32:37/SH1)

Quelle: Telekomeishockey / DEL

Sport Mobil