Fünf Spiele gab es am 18. Spieltag noch zu absolvieren. Die Sensation des Tages kam aus Braunschweig, wo die Basketball Löwen die Überraschungs-Mannschaft aus Bayreuth deutlich schlug und einen wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt einfuhr. Bei den Telekom Baskets Bonn gab es keine Überraschung und die Bamberger nutzten eine Schächephase der Baskets zur Entscheidung. Im Hessenderby zwischen Giessen und Frankfurt war es spannender. Die Skyliners hatten nach 40 Minuten allerdings mit 65:61 die Nase vorne.

Telekom Baskets Bonn vs. Brose Bamberg 70:85 (35:46)

Nach einem spannenden ersten Viertel drehten die Gäste auf und schafften es, Bonn zum ersten Einbruch zu zwingen. Die verspielten binnen sieben Minuten die Chance auf ein spannendes Spiel und ließen die Gäste gewähren. Auch als die Bonner wieder ein wenig an die Bamberger herankamen, drehten die erneut auf und beendeten die Hoffnungen auf einen Überraschungssieg der Rheinländer.

Auch die Saisonbestleistung von Bonns Ryan Thompson mit 33 Punkten war nicht genug um die Partie noch zu drehen.

Bilder aus Bonn:

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BON Predrag Krunic: „Es war ein gutes Basketballspiel mit einer guten Atmosphäre. Wir haben einen guten Start hingelegt. Wir wussten, dass wir sehr konzentriert sein mussten, um gegen diese Top-Mannschaft zu bestehen. Ich bin mit der kämpferischen Leistung meines Teams sehr zufrieden. Wir hätten durch einen Dreier auf fünf Punkte heran kommen können, das ist uns leider nicht gelungen. Bamberg hat gut getroffen und sehr gut verteidigt.“

BAM Andrea Trinchieri: „Gratulation an Ryan Thompson zu seinem Spiel, er war großartig. Ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, uns nach der Euroleague-Schlacht schnell zu erholen und heute ein gutes Spiel zu spielen. Im zweiten Viertel sind wir ins Laufen gekommen und haben unsere Bank ausspielen können. Ich finde es toll, wie Maodo Lo gegen Josh Mayo verteidigt hat. Für einen Spieler, der seine Qualitäten in der Offensive hat, war das ein gute defensive Leistung von ihm.“

Basketball Löwen Braunschweig vs. medi Bayreuth 82:63 (38:34)

Beinahe wäre das Spiel für Bayreuth im zweiten Viertel bereits verloren gewesen. Binnen einer Minute jedoch holte das Team von Raoul Korner mehr als zehn Punkte wieder auf und konnte bis zur Pause wieder den Anschluß an die Löwen gewinnen.

Dass die Franken jedoch Probleme in Braunschweig hatten zeigte sich erneut in Abschnitt drei, wo erneut die Hausherren davon zogen und die Vorentscheidung erzielten. In den entscheidenden Situationen hielt die Braunschweiger Verteidigung stand und sicherte so einen wichtigen Sieg der Niedersachsen um Kampf gegen den drohenden Abstieg.

BRA (Co Trainer) Stephen Arigbabu: „Danke an Raoul für die Glückwünsche und auch vor allem meine Glückwünsche an das Team. Die Mannschaft hat mir das Coaching in meinem ersten BBL-Spiel leicht gemacht. Frank (Menz) war und ist seit Anfang der Woche krank und wir haben in dieser Zeit hart für das Spiel gearbeitet. Für uns war es wichtig, das Hinspiel in den Köpfen zu haben. Denn das Spiel hat uns wochenlang weh getan und so ein Gefühl wollten wir nicht noch einmal erfahren. Unsere Jungs haben den Gameplan komplett umgesetzt und wir haben darüber Bayreuth auf 63 Punkten gehalten. Zudem haben wir uns in der 2. Halbzeit nur drei Ballverluste geleistet. Es war insgesamt eine tolle Teamleistung und der Sieg ist in der Höhe auch korrekt und verdient.“

BAY Raoul Korner: „Glückwunsch an Braunschweig zum absolut verdienten Sieg. Bei uns ist nichts zusammengelaufen und wir haben von Beginn an zu wenig investiert. Ich habe es offensichtlich nicht geschafft, das Hinspiel aus unseren Köpfen zu kriegen und Braunschweig war uns in allen Belangen überlegen. Es war offensichtlich unsere bisher schwächste Partie in dieser Saison, und wir müssen uns damit anfreunden, dass gegnerische Teams gegen uns sehr motiviert sind und uns als Top-Team ansehen. Wir werden uns nun, wie auch nach Siegen, wieder sammeln und nach einer dringend benötigen Pause wieder starten.“

Die weiteren Ergebnisse:

Fraport Skyliners vs. Giessen 46ers 65:61
ratiopharm Ulm vs. Science City Jena 114:83
EWE Baskets Oldenburg vs. Walter Tigers Tübingen 86:82

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