In Berlin fanden an diesem Wochenende die easyCredit BBL Pokalendspiele statt. Nach den Halbfinalbegegnungen am Samstag stand das Spiel um Platz drei, sowie das Finale auf dem Programm, in dem sich die Brose Bamberg und der FC Bayern München gegenüberstanden.

FC Bayern München vs. Brose Bamberg 71:74 (36:45)

Die Teams gingen von der ersten Sekunde an mit vollem Einsatz zu Werke: An Highlights wurde bereits im Anfangsviertel nicht gespart. Mit einem Wurf ganz kurz vor der Sirene sorgte Janis Strelnieks für die knappe 24:21-Führung der Franken nach den ersten zehn Minuten.

Auch im zweiten Viertel ging es spektakulär weiter: Die Bamberger fanden immer wieder die Lücken in der Münchener Defensive und konnten immer wieder Daniel Theis in Szene setzen, der gleich mehrere Dunks für sich verbuchen konnte. Mit einem 45:36 für den amtierenden Meister ging es in die Kabinen.

Doch die Bayern ließen die Franken nicht davonziehen: Ein Dreier von Barthel besorgte den 46:49-Anschluss (27.). Dann jedoch legten die Bamberger wieder einen Zahn zu, spielten mit mehr Energie und gingen mit 55:48 ins Schlussviertel. Wieder jedoch kamen die Bayern zurück: Anton Gavel, der Ex-Bamberger, verkürzte per Jumper von der Freiwurflinie auf 56:57 (34.), doch der Meister zog noch einmal davon. Aber Bayern war noch nicht fertig: 24 Sekunden vor Schluss verkürzten die Münchener auf 69:70. Als Bamberg kurz darauf den Ball verlor, hatte München plötzlich die Chance zur Führung: aber Nicoló Melli blockte den Korblegerversuch von Nick Johnson – und der letzte Dreier von Bryce Taylor sollte drei Sekunden vor dem Ende sein Ziel nicht mehr finden.


ALBA Berlin vs. MHP Riesen Ludwigsburg 84:70 (43:41)
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Schnell entwickelte sich in Berlin ein munteres Spielchen, bei dem sich auf Ludwigsburger Seite Youngster Mateo Seric mit vier Punkten im ersten Viertel in den Fokus spielte. Kurios: Der 17-Jährige verließ in der Halbzeit die Halle und sauste zum Flughafen: Um 18 Uhr stand das Duell der BSG Ludwigsburg gegen Möhringen in der Regionalliga auf dem Plan, wo der Power Forward nicht fehlen sollte. Zur Pause hatten sich die Gastgeber einen knappen 43:41-Vorsprung erspielt.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann für die Berliner deutlich besser: Punkt um Punkt zogen die Hauptstädter vor 7.371 Zuschauern davon, führten nach drei Vierteln mit 68:55. Auch, wenn Ludwigsburg nie aufgab – am Ende stand ein souveräner Sieg für die Albatrosse, die somit einen versöhnlichen Abschluss des Heimturniers feierten.

Quelle: easyCredit BBL

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