In der Freitags-Begegnung der BBL musste Oldenburg in Würzburg eine deutliche Schlappe hinnehmen. Maurice Stuckey wurde mit 22 Punkten zum Matchwinner für das Team von Dirk Bauermann, der seinen ersten Erfolg mit Würzburg feiern durfte.

s.Oliver Würzburg vs. EWE Baskets Oldenburg 98:73 (43:34)

Nach einem offenen Schlagabtausch im ersten Viertel konnten sich die Gastgeber immer weiter absetzen und zur Führung bereits einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Oldenburg fand kaum noch in die Partie und geriet alleine im dritten Spielabschnitt mit 34:14 deutlich unter die Räder. Im Schlussabschnitt konnten die Würzburger einen Gang zurückschalten. Oldenburg hatte aber keine Chance mehr, die Begegnung zu drehen.

WÜR Dirk Bauermann: „Es war natürlich sehr wichtig, dass es endlich mit dem Sieg geklappt hat. Es freut mich vor allem unglaublich für unsere tollen Fans, die trotz dieses langen Leidensweges unserer Mannschaft nie den Rücken gekehrt haben. Das Spiel hat sich ausverkauft angefühlt, die Zuschauer haben uns auch heute wieder unglaublich unterstützt. Es freut mich, dass wir sie für ihre Loyalität belohnen konnten. Natürlich freue ich mich auch für unsere Jungs, die jeden einzelnen Tag im Training sehr viel investieren und alles geben. Wir haben dieses Spiel unter sehr schwierigen Umständen gewonnen. An anderen Tagen hätte uns die Verletzung von Lamonte Ulmer vielleicht die Energie genommen und den Sieg gekostet. Es war auch ein wirklich überzeugender Sieg, mit vielen schönen Spielzügen in der Offensive und und viel Biss und harter Arbeit in der Verteidigung. Es war eine unglaubliche Energieleistung von allen Spielern. Erfolge kommen immer über den Kampf. Das haben wir heute gezeigt, und dann kommt auch der Rhythmus im Angriff.“

OLD Mladen Drijencic: „Ich gratuliere Coach Bauermann zum ersten Sieg mit Würzburg. Es war auch ein verdienter Sieg. Wir haben heute unser defensives Level nicht gefunden, auch nicht unsere physische Spielweise. Es wundert mich, dass wir es trotzdem geschafft haben, 25 Fouls zu machen. Bei Würzburg sind viele offene Dreier gefallen. 13 Offensivrebounds sind zu viel, auch insgesamt ist das Reboundverhältnis mit 37 zu 24 nicht akzeptabel. Dadurch hatte Würzburg 65 Würfe aus dem Feld und wir nur 50. Unsere Philosophie geht über die gute Defense. Dadurch konnten wir heute auch unser Spiel im Angriff nicht durchsetzen.“

Patrick Dirksmeier

 

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