Nach einem kurzen Strohfeuer der Bayreuther in der Anfangsphase zeigten die Bamberger im Frankenderby ihre Stärken und wiesen die Nachbarn in ihre Grenzen. Im zweiten Sonntagsspiel untermauerten die Bonner Baskets ihre Playoff-Ambitionen mit einem Sieg gegen Jena.

Telekom Baskets Bonn vs. Science City Jena 72:61 (39:30)

Der Aufsteiger aus Thüringen konnte Bonn zunächst auf dem falschen Fuß überraschen und sich bis ins zweite Viertel einen ordentlichen Vorsprung erkämpfen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit dominierten die Rheinländer und drehten die Partie , während sich Jena schwer tat, die Defensive der Baskets zu knacken.

In der zweiten Hälfte lag das Momentum zunächst wieder auf der Seite des Aufsteigers, Mehr als der Ausgleich sprang allerdings nicht dabei heraus und Bonn konnte sich zum Ende des dritten Spielabschnitts wieder besser in die Partie bringen und letztendlich den Sieg davon tragen.

Brose Bamberg vs. medi Bayreuth 83:65 (46:34)

Nach einem guten Start der Bayreuther konnte Bamberg seine Defensive schnell ins Spiel bringen und noch im ersten Spielabschnitt einen Vorsprung erkämpfen, der bis zum Ende weiter ausgebaut wurde. Bambergs Coach Andrea Trinchieri rotierte viel und schickte früh seine deutschen Nachwuchskräfte in Person von Leon Kratzer und Louis Olinde aufs Parkett. Bayreuth hatte Probleme, zu punkten; Bamberg zeigte im Angriff tollen Teambasketball und hielt den Vorsprung auf den fränkischen Nachbarn konstant.

Patrick Dirksmeier

In der zweiten Halbzeit zeigte die Taktik der Bamberger dann ihre volle Wirkung und so konnte das Spiel kontrolliert zu ende gebracht werden. Mit 34% hatten die Bayreuther keine Chance, die Partie zu drehen.

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