Die Telekom Baskets Bonn haben sich gegen den Underdog aus Göttingen sehr schwer getan und mussten einen Rückschlag im Kampf um das Heimspielrecht in den Playoffs hinnehmen müssen. Im zweiten Sonntags-Spiel der BBL gewannen die Würzburger einen Krimi bei den Basketball Löwen Braunschweig mit 67:66.

Telekom Baskets Bonn vs. BG Göttingen 66:78 (30:42)

Auch ein Comeback der Rheinländer im dritten Spielabschnitt rettete die Bonner nicht vor einer unnötigen Niederlage gegen den Underdog aus dem Süden Niedersachsens. Nachdem die Baskets den Beginn des zweiten Viertels völlig verschliefen, nutzte die BG Göttingen die Gunst der Stunde und erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung. Dieser schmolz im dritten Spielabschnitt und zunächst gelang den Bonnern auch endlich die wichtige Führung, die jedoch nur kurz Bestand hatte. Erneut kam Bonn ins Straucheln und überlies so den Gästen die letzten vier Minuten, die erneut das Ergebnis in die Höhe trieben.

BON Predrag Krunic: “Unsere erste Hälfte war auf keine guten Niveau, wir haben die Intensität und die Physis der BG Göttingen nicht richtig angenommen. Nach dem Seitenwechsel hat meine Mannschaft gekämpft und den Ball besser bewegt – dadurch sind wir zurück in die Partie gekommen. Im letzten Viertel ist es uns nicht mehr gelungen, das Momentum aufrecht zu erhalten.”

GÖT Johan Roijakkers: “Wir haben heute gegen ein Team gewonnen, dass eine starke Bundesliga- und FIBA Europe Cup-Saison spielt. Es war eine insgesamt sehr physische Partie, in der wir während des dritten Viertels einen kleinen Durchhänger hatten. Davon hat sich die Mannschaft auf der Zielgeraden jedoch wieder bravourös erholt und als Kollektiv funktioniert.”

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