Die Awards „Effektivster Spieler International“ und „Effektivster Spieler National“ gehen in der easyCredit BBL-Saison 2016/2017 an Raymar Morgan (ratiopharm Ulm) und Maxi Kleber (FC Bayern München). Morgan, mit 18,1 Punkten pro Partie zugleich Liga-Topscorer, folgt auf Brian Qvale (EWE Baskets Oldenburg), der in der vergangenen Spielzeit diese Auszeichnung erhalten hat. Nationalspieler Kleber, mit einer Länge von 2,07 Meter und einer enormen Spannweite, die sich insbesondere in der Defensive bemerkbar macht, folgt auf Nationalmannschafts-Kollege Daniel Theis (Brose Bamberg).

Maßgebend für die Vergabe des Awards ist der Effektivitätswert nach Abschluss der 34 Spieltage umfassenden Hauptrunde – wobei die Spieler mindestens 75 Prozent der Partien absolviert haben müssen. Der Effektivitätswert setzt sich aus der Summe der erzielten Punkte, Rebounds, Assists, Blocks und Steals abzüglich der Fehlwürfe und Ballverluste zusammen.

Für Morgan, den der Headcoach der BG Göttingen, Johan Roijakkers, als „Biest unter dem Korb“ bezeichnete, wurde ein Daten-Wert von 20,1 ermittelt. Damit lag der Power Forward, der unter Roijakkers in Göttingen seine Erstliga-Karriere gestartet hatte, vor Marcos Knight (Science City Jena, 18,4) und Dyshawn Pierre (Basketball Löwen Braunschweig, 18,3). Kleber, der in der Verteidigung mitunter spektakulär blockt und in der Offensive auch von „Downtown“ sehr gut trifft, landete mit einem Wert von 14,1 vor Daniel Theis (Brose Bamberg, 12,9) und Danilo Barthel (FC Bayern München, 12,2). Tim Ohlbrecht, der ebenfalls auf einen „Kleber“-Wert von 14,1 kam, fällt aufgrund der Nicht-Erfüllung der 75-Prozent-Regelung aus der Wertung.

Am Donnerstag, den 4. Mai 2017, gibt die easyCredit BBL die Gewinner in den Kategorien „Bester Offensivspieler“ und „Bester Verteidiger“ bekannt.

Topscorer-Krone geht an Raymar Morgan
Patrick Dirksmeier

Mit 18,1 Punkten ist der Big Man die Nummer eins vor Marcos Knight (ehemals Science City Jena) und Elmedin Kikanovic / Dyshawn Pierre ist „König der Bretter“ / Jared Jordan verteilt erneut die meisten Assists / Julian Gamble blockt am häufigsten und Quantez Robertson ist der effektivste „Balldieb“

Kyle Fogg, ehemaliger Spieler im Trikot der Eisbären Bremerhaven und seit dieser Saison beim EuroCup-Gewinner Unicaja Malaga unter Vertrag, avancierte in der Spielzeit 2015/2016 mit durchschnittlich 18,2 Punkten zum Topscorer nach Abschluss der Hauptrunde. Foggs Leistung wurde nun von Raymar Morgan (ratiopharm ulm) nur knapp verfehlt. Der US-Amerikaner beendete die Hauptrunde mit einem Schnitt von 18,1 Punkten und verwies somit Marcos Knight (ehemals Sciene City Jena, jetzt Basket Saragossa) und Elmedin Kikanovic (ALBA Berlin) auf die Plätze zwei und drei. Knight, der mehr als 75 Prozent der Spiele absolviert hatte (und dadurch die Kriterien erfüllte) kam ebenfalls auf 18,1 Punkte, Kikanovic auf 16,1 Punkte.

Bester Rebounder der Liga wurde Dyshawn Pierre von den Basketball Löwen Braunschweig. Seine durchschnittlich 7,9 „Abpraller“ vom Brett sind zwar weniger als die 9,3 von Jon Brockman (MHP Riesen Ludwigsburg) aus der vergangenen Spielzeit. Dennoch reichten diese Pierre aus, um Jack Cooley (MHP Riesen Ludwigsburg), Dwayne Evans (Giessen 46ers), Scott Eatherton (BG Göttingen) und Assem Marei (medi Bayreuth), die sich alle 7,1 Rebounds sicherten, hinter sich zu lassen.

Den „Platz an der Sonne“ verteidigt hat Jared Jordan (Walter Tigers Tübingen). Der US-Point-Guard brachte 7,8 Assists pro Partie an den Mann (in der Saison 2015/2016 waren es noch 8,5). Chris Kramer (EWE Baskets Oldenburg, 6,7) und Jake Odum (s.Oliver Würzburg, 5,7) kamen Jordan, der erst kürzlich seinen Vertrag in Tübingen um zwei Jahre verlängert hat, am nächsten.

Die meisten Blocks gehen auf das Konto von Julian Gamble von den Telekom Baskets Bonn. 44 Mal verhinderte der US-Amerikaner eine Chance des Gegners – macht 1,3 Blocks pro Partie. Auf durchschnittlich 1,2 Blocks kommen Nationalspieler Daniel Theis (38 Blocks in 31 Partien) und Geoffrey Groselle von den Basketball Löwen Braunschweig (37 Blocks in 32 Begegnungen).

Der effektivste „Balldieb“ heißt Quantez Robertson von den Fraport Skyliners. Im Schnitt 2,6 Mal „klaute“ der US-Amerikaner seinem Gegenspieler das Spielgerät. Chris Kramer belegt in dieser Wertung Rang zwei (2,3), Alex Ruoff von der BG Göttingen Rang drei (1,7).

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga

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