Es geht wieder los. Die NBA startet in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch und erstmals werden fünf Deutsche in der besten Basketball-Liga der Welt mitmischen dürfen.

(c) Sebastian Sendlak

Bei den Dallas Mavericks wird Dirk Nowitzki in seine 20. Saison gehen und dabei Unterstützung von Maxi Kleber erhalten. Der 2,07 Meter große Power Forward kommt wie Nowitzki aus Würzburg und hat mit Dirkules die beste Hilfe, die sich ein Rookie aus dem Ausland in der NBA wünschen kann. Bereits in den Testspielen konnte Kleber einige positive Eindrücke vermitteln und zeigt deutlich seinen eigenen Anspruch in der NBA.

Das Ziel, die Playoffs, dürften erneut ein schweres Unterfangen werden. Dabei muss Nowitzki sich auf eine neue Rolle konzentrieren, denn geplant ist der Superstar in der kommenden Spielzeit als Center. Wichtiger jedoch als die neue Position wird seine Gesundheit sein, denn schon häufiger haben den 39-Jährigen Verletzungen aus der Bahn geworfen.

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Dennis Schröder machte in der Offseason mehr durch sein Fehlverhalten in einer Diskothek in Atlanta Schlagzeilen, als auf dem Court. Dort, bei den Atlanta Hawks, will der Spielmacher die Führungsrolle übernehmen. Nach den Abgängen von Paul Milsap, Dwight Howard und Tim Hardaway jr. sind für ihn die Bedingungen sicherlich die Besten. Für das Team hingegen dürften mit den Abgängen die Playoffs in weite Ferne zu rücken. Im Bezug auf Schröders Fehlverhalten haben die Hawks unterdessen Konsequenzen angekündigt, aber derzeit noch nicht vollzogen.

Patrick Dirksmeier

In sein zweites Jahr geht Paul Zipser in Chicago. Vom Unbekannten zu einer festen Größe in der Abwehr hat sich der gebürtige Heidelberger bei den Bulls schnell entwickeln können. Inzwischen zählt der 23-jährige Small Forward zu einer festen Größe im Kader des Traditionsteams aus der „Windy-City“. Wie in Atlanta haben auch die Bulls enorm ausgemistet und mit Jimmy Butler, Dwayne Wade und Rajon Rondo drei Superstars ziehen lassen. Zipsers einziger direkter Kontrahent im Team, Zach LaVine wird aufgrund eines Kreuzbandrisses noch länger fehlen, was „Paule“ in die Karten spielen könnte.

Last but not Least wäre da noch Daniel Theis, der sich bei den Boston Celtics im ersten Jahr beweisen muss. Im Norden der USA machten im Sommer jedoch die hochkarätigen Zugänge Gordon Hayward und Kyrie Irving von sich Reden, während der Deutsche im Medien-Trubel etwas unterging. Bei den Vorbereitungsspielen jedoch zeigte Theis, dass mit ihm zu rechnen ist. Gleich im ersten Testspiel konnte der 25-Jährige 12 Zähler verwandeln. Nicht schlecht, für einen Rookie.

 

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