In der BBL kam es am 14. Spieltag zum Hessen-Derby zwischen Giessen und Frankfurt. Wer aber ein spannendes Spiel erwartet hatte, wurde enttäuscht. Giessen zerpflückte die Skyliners in der zweiten Halbzeit. Im Topspiel am Samstag gewannen die Würzburger gegen Ludwigsburg.

s.Oliver Würzburg vs. MHP Riesen Ludwigsburg 94:87 (41:32)

Nach nervösem Start war es Nationalspieler Robin Benzing (129 Länderspiele), der die Punktetafel entjungfernte. Ludwigsburg legte dann vor, Würzburgs Abdul Gaddy erzielte daraufhin sechs Zähler in Folge: 11:8 (7. Minute) für die Gäste. Punktearm und defensivgeprägt ging das Parkettschach weiter: 41:32 für die Barockstädter zur Pause.

Furios startete Ludwigsburg in die zweite Hälfte: Nationalspieler Johannes Thiemann (23 Länderspiele) zuerst mit dem Steal und Zweier, mit dem Dreier – und dann mit dem krachenden And-One-Dunk über halb Würzburg! David McCray legte von Downtown nach und bescherte die 53:39-RIESEN-Führung (24. Minute). Würzburg weg? Über die Verteidigung und Punkte von Benzing verkürzten die Franken zum Schlussviertel auf fünf (30. Minute) und nach zwei Minuten besorgte Benzing sogar die Würzburger Führung (70:69, 32. Minute)!

Vorzeichen auf Null: Beim 72:72 schweiste erst Ludwigsburgs Thomas Walkup zwei Dreier in Folge rein, was Würzburgs Mo Stuckey nur eingeschränkt gefiel: drei Dreier in Folge von ihm leiteten einen 13:0-Lauf ein – und der bescherte eine 85:78-Franken-Führung (38. Minute), die Ludwigsburg nicht mehr aufholen konnte.

Giessen 46ers vs. Fraport Skyliners 83:59 (40:37)
Patrick Dirksmeier

Erst nach vier Minuten platzte der Knoten im Hessenderby, das Tempo nahm zu, die Würfe beider Teams fanden ihr Ziel: Mit einer 40:37-Führung ging Gießen in die Halbzeitpause.

Mit zwei schnellen Dreiern von Mauricio Marin und einem von Jahenns Manigat gelang Gießen der dynamischere Start ins dritte Viertel: 53:41 (26. Minute). Gegen Ende des Viertels wurde das Spiel dann zerfahrener. Von jenseits der Dreierlinie löteten beide Teams mehr als der gesamte Gießener Weihnachtsmarkt – meistens ohne Erfolg.

Aber dann war es wieder Manigat, der – angetrieben von der Osthallen-Energie – mit zwei Dreiern in Folge auf 59:46 (29. Minute) erhöhte! Bei Frankfurt war die Luft raus – bei den 46ers lief alles – die zwei Punkte im Hessenderby blieben an der Lahn.

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga

Die weiteren Ergebnisse:

ratiopharm Ulm vs. Oettinger Rockets 78:62
medi Bayreuth vs. FC Bayern München 77:86
Mitteldeutscher BC vs. EWE Baskets Oldenburg 71:72
ALBA Berlin vs. Science City Jena 100:67
Walter Tigers Tübingen vs. Basketball Löwen Braunschweig 69:77

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