Im Basketball hat sich am Freitag Abend eine Sensation angebahnt. Science City Jena hatte die Brose Baskets Bamberg zu Gast. Dabei konnte der Gastgeber wichtige Punkte für die Playoffs sammeln und für die Bamberger zeigte sich weiterhin, dass sie an ihrer Konstanz arbeiten müssen.

Das Team von Björn Harmsen zeigte, dass sie in die Playoffs wollen. Das zeigten sie den Bambergern auch gleich zu Beginn des Spiels. Nach gerade einmal fünf Minuten auf dem Parkett führten die Gastgeber bereits mit 16:10 Punkten. Doch die Oberfranken holten auf und konnten nach einem Lauf das erste Viertel unentschieden beenden. Doch im zweiten Drittel gelang ihnen, bis auf vier Punkte gar nichts, sodass Jena mit 39:24 den zweiten Spielabschnitt für sich entscheiden konnte.

Der dritte Spielabschnitt begann allerdings zu Gunsten der Bamberger, die einen Lauf erwischten, der jedoch schnell wieder von den Gastgebern unterbrochen und zunichte gemacht wurde. Der Spielstand von 60:44 beflügelte die Jenaer, die darauf hin weiterkämpften und sich den Sieg mit einem Endergebnis von 85:68 holten. Für Jena steht nach der Länderspielpause als nächstes das Auswärtsspiel gegen Oldenburg in Thüringen an. Während sich die Jenaer etwas erholen können, müssen die Bamberger in der Euroleague nach Roter Stern Belgrad und bei Valencia Basket. In der Liga geht es für die Baskets nach Gießen.

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena)

Patrick Dirksmeier

„Ich bin nach diesem Spiel, dem Verlauf und Ausgang natürlich sehr glücklich. Wir haben für unsere Verhältnisse eine exzellente Leistung abgeliefert, sowohl offensiv als auch defensiv hervorragend agiert. Die Jungs haben den Ball gut bewegt und auch von der Seitenlinie hat es sehr viel Spaß gemacht zuzuschauen, zu sehen mit wie viel Willen und Energie wir aufs Feld gegangen sind. Es hat wie schon gegen ALBA Berlin ungeachtet des Spielausgangs sehr viel Spaß gemacht heute.“

Andrea Trinchieri (Headcoach Brose Bamberg)

„Jena hat guten Basketball mit viel Energie gespielt, im Gegensatz zu uns. Glückwunsch an Science City zu einem verdienten Sieg. Es war eine harte Partie und eine harte Saison, aber das darf heute keine Ausrede für diese Leistung sein. Wir sahen im Verlauf des Spiels wirklich schlimm aus, haben uns ohne Energie und Selbstvertrauen präsentiert. Unser Team war in vielen Situationen überfordert und nicht wirklich bereit für dieses Spiel. Ich hätte einen jungen Spieler aus Jena fragen können, ob er für mich Verteidigung spielt und er hätte sicher besser verteidigt. Die Leistung meines Teams war den Fans, den Coaches, Physios und Docs gegenüber an Respektlosigkeit nicht zu überbieten.“

Würzburg überholt Bamberg

Im zweiten Spiel am Freitag konnte sich s.Oliver Würzburg mit 79:69 gegen die Oettinger Rockets aus Erfurt durchsetzen. Durch den Sieg der Würzburger fiel Bamberg auf den 10. Tabellenplatz.

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