Am 31. Spieltag der easycredit BBL wurde es in den Spielen zwischen EWE Baskets Oldeburg und dem Mitteldeutschen BC spannend. Auch im Spiel der s.Oliver Baskets Würzburg und den Telekom Baskets Bonn wurde es spannend. Beide Duelle entschieden sich in letzter Minute.

EWE Basktes Oldenburg vs. Mitteldeutscher BC 86:84

Bei den EWE Baskets Oldenburg war der Mitteldeutsche BC zu Gast. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und punkteten gleich mehrfach, während sich der MBC schwertat, ins Spiel zu finden. Erst durch Andrew Warren konnten die Gäste nach gut vier Minuten die ersten drei Punkte für sich verbuchen. Davon ließen sich die Oldenburger nicht entmutigen und punkteten weiter. Somit konnten sie das erste Viertel für sich entscheiden.

Auch im zweiten Viertel kam von den Gästen nicht viel. Stattdessen bauten die Baskets ihren Vorsprung zur Halbzeit auf insgesamt 47:34 aus. Die zewite Hakbzeit hingegen drehte der MBC auf und punktete. Doch das brachte nichts, da die Oldenburger zwar die Viertel verloren, aber in der ersten Halbzeit gut vorgearbeitet hatten. Daher ging das Spiel knapp an die Gastgeber.

Patrick Dirksmeier

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg)

Es ist wie eine Seuche: Wir können einfach nicht über 40 Minuten kontinuierlich unser Spiel durchziehen. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Da der MBC auch in den ersten 20 Minuten Zonenverteidigung gespielt hat, kann das nicht als Argument herhalten, dass diese Zonen-Defense unseren Rhythmus zerstört hätte. Die Mannschaft war sich offenbar zu früh des Sieges sicher. Wir haben in der zweiten Halbzeit 50 Punkte erlaubt und zu wenig Einsatz gezeigt. Um heutzutage in der BBL einen Gegner – egal auf welchem Tabellenplatz er steht, zu besiegen, muss man mehr investieren. Diese Liga war in ihrer Historie noch nie so stark besetzt wie heute, jeder kann jeden schlagen. Man muss jeden Gegner mit vollem Einsatz gegenübertreten. Das muss die letzte Warnung gewesen sein für die Jungs – denn die Playoffs haben für uns jetzt bereits begonnen.

Igor Jovovic (Headcoach Mitteldeutscher BC)

Es hat Spaß gemacht, in dieser tollen Atmosphäre zu spielen. Vielleicht waren wir auch deswegen ein wenig zu sehr beeindruckt in der ersten Hälfte, wo wir – bei allem Respekt für Oldenburg – ein wenig unterperformt haben. Wir haben da nicht so Defense gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. In der zweiten Hälfte haben wir aggressiver agiert. Dennoch haben wir das wichtigste nicht erreicht: nämlich zu gewinnen.

s.Oliver Baskets Würzburg vs. Telekom Baskets Bonn 80:78

In Würzburg bot sich den 3012 Zuschauern ebenfalls ein spannendes Spiel. Die s. Oliver Basktes hatten die Telekom Baskets aus Bonn zu Gast. Die Gastgeber konnten den Anwurf für sich entscheiden und durch Owen Klassen die ersten zwei Punkte machen. Doch danach wurden die Bonner wach und das Spiel wurde schneller. Die Gäste aus dem Rheinland konnten dann das erste Viertel mit 18:23 gewinnen. Auch im zweiten Viertel waren die Gäste über Strecken besser, doch gegen Ende fingen die Würzburger an, den Korb zu treffen und mit 39:41 ging es in die Pause.

Im drittel Viertel dominierten die Bonner dann das Spiel, bis kurz vor Schluss, als die Würzburger zurück kamen und das Viertel für sich verbuchen konnten. Im letzten Viertel kämpften sich die Bonner noch einmal an die Würzburger heran, doch es sollte nicht sein. Die Gastgeber mobilisierten noch einmal alles und konnten durch den erfolgreichen Freiwurf von Maurice Stuckey noch einmal einen Akzent setzten. Da half auch der erfolgreiche Dreier von Josh Mayo wenige Sekunden vor Ende nichts mehr. Das Spiel ging knapp mit 80:78 an die Gastgeber.

Die weiteren Ergebnisse:

FC Bayern München vs. Science City Jena 101:78
ratiopharm Ulm vs. MHP Riesen Ludwigsburg 84:77
Basketball Löwen Braunschweig vs. ALBA Berlin 62:72
Fraport Skyliners vs. Brose Bamberg 83:72
Giessen 46ers vs. BG Göttingen 102:111
medi Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 84:74

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